Ernährung – „Du bist, was Du isst“

“Du bist, was Du isst!” Dieser kurze Satz hat mehr Bedeutung für die Gesundheit als jede noch so gut gemeinte Empfehlung eines Therapeuten und ist wichtiger als jede Medizin. Es gibt wenige Themen, die in Buchform, im Netz, in der Presse oder im Fernsehen mehr Beachtung finden. Gerade wegen dieser Informationsflut und der häufig völlig gegensätzlichen Meinungen, die man dort findet, ist es für Normalbürger nur schwer möglich, für sich selbst zu einer zufriedenstellenden Einstellung zu gelangen, wie er sich ernähren soll. Folgende Empfehlungen können der erste Schritt in die richtige Richtung sein.

Ernährung – „Du bist, was Du isst“

Für den chronisch Kranken ist es unerlässlich, sich grundlegend mit dem Thema Ernährung zu befassen. Dabei ist es unerheblich, ob er der etablierten Medizin vertraut oder eher auf Methoden der Biologischen Medizin setzt. Im Folgenden finden Sie ein paar generelle Richtlinien, die zu beachten sich wirklich lohnt.

Genauere Informationen zu den einzelnen Lehrmeinungen, z. B. über vegane Ernährung, Paläokost, verschiedene Fastenformen, ketogene Diät oder spezielle Diätvorschläge bei bestimmten chronischen Erkrankungen entnehmen Sie den entsprechenden Beiträgen Ihrer Indikation oder dem Abschnitt Expertenwissen.

Also hier sind sie: die 10 andrino Regeln einer gesunden Ernährung

  1. Vermeide, soweit es irgendwie geht, jede industriell verarbeitete Nahrung
  2. Vermeide alle Nahrungsmittel, für die in den Medien geworben wird
  3. Kaufe nur biologische, naturbelassene Nahrungsmittel, auch wenn sie teurer sind
  4. Tierische Produkte soweit wie möglich einschränken und nur aus ökologischer Haltung
  5. Entschuldigung, das ist extrem: Keine Kuhmilchprodukte. Eine ausführliche Begründung finden Sie demnächst auf andrino
  6. Keinen raffinierten Zucker und keine Lebensmittel, die zu einem schnellen Zuckeranstieg im Blut führen (Nahrungsmittel mit hohem glykämischen IndexAbk. Glyx für: glykämischer Index; Maßstab für den Blutzuckeranstieg nach der Nahrungsaufnahme). Am besten: Verzicht auf alle süßen Nachtische. Vermeiden Sie zu viel Fruchtzucker (Fruktose muss nämlich über die Leber abgebaut werden und belastet diese dann). Darunter fallen auch Softdrinks und Fruchtsäfte
  7. Keine verarbeiteten oder gepökelten Wurstwaren und keine künstlich gehärteten („gesättigten“) Fette wie z. B. Margarine
  8. Über die Anteile von Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate an einer gesunden Ernährung streiten sich die Experten. In jedem Fall ist der optimale Anteil der 3 Grundnährstoffe bei verschiedenen Erkrankungen unterschiedlich
  9. Ermitteln Sie Ihre Nahrungsmittelallergien (z. B. Gluten, Laktose oder Milcheiweiß) und achten Sie darauf, diese Lebensmittel zu vermeiden
  10. Verzehren Sie möglichst wenig konservierte Lebensmittel

Zu viele Regeln? Eigentlich ist es aber ganz einfach

Präferieren Sie:

  • viel unbelastetes, v. a. einheimisches und saisonales Gemüse
  • Obst in Maßen, bevorzugt Beeren
  • wenig Fleisch aus guter Qualität
  • Hülsenfrüchte in aller Art
  • frische Kräuter statt Instant
  • möglichst wenig unbelasteten Fisch (keine Raubfische)
  • Ghee statt Butter
  • Brot möglichst aus Urkörnern und mit Sauerteig angesetzt (solange ein Leaky-gut-SyndromUmgangssprachlich “löchriger Darm”. Geschädigte Barriere der Darmschleimhaut vorliegt) und möglichst glutenfrei
  • gerne milchsauer fermentierte Lebensmittel (z. B. Kimchi)
  • Milchprodukte, wenn, dann fermentiert (bevorzugt Naturjoghurt, saure Sahne, Quark und Kefir) oder steigen Sie auf pflanzliche Milch um

Überaus wichtig ist natürlich, dass Sie auf eine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren achten. Pflanzliche Öle mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Setzen Sie auf Kokosöl zum Braten und beispielsweise auf Leinöl, Hanföl und Olivenöl für Salate und Co. Eine ausführliche Liste gesunder Öle finden Sie ebenfalls bald auf andrino.

Die Regeln für eine gesunde Ernährung gelten eigentlich immer

Wenn Sie an einer chronischen Erkrankung leiden, ist der ein oder andere Punkt allerdings besonders relevant für Sie. Etwaig hilft Ihnen auch der zumindest zeitweilige Umstieg auf eine spezielle Ernährungsform (wie z. B. vegane oder ketogene Ernährung). Weitere Informationen dazu finden Sie im Laufe der Zeit auf andrino unter der Basismethode Ernährung sowie unter der jeweiligen Erkrankung.

Besonders chronisch kranke Menschen müssen sich sehr bewusst ihre Lebensmittel aussuchen. Nicht umsonst sagt man „Lebensmittel“ – also Mittel fürs Leben. In den entsprechenden Beiträgen erfahren Sie mehr darüber.

Sie werden schnell merken: Gesund essen macht Spaß, schmeckt gut, macht munter und beweglich!

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