Koronare Herzkrankheit – mehr als bloß verkalkt!

Erkrankungen des Herz- und Kreislaufsystems zählen in Deutschland mittlerweile zu den häufigsten Todesursachen! Darunter die Top 3: Chronische ischämischeMangelnde Versorgung eines bestimmten Organs mit Blut Herzkrankheit, akuter Myokardinfarkt und Herzinsuffizienz. Was ist nur los mit den Herzen?

Erfahren Sie in folgendem Beitrag, was der Begriff koronare Herzkrankheit bedeutet und warum es sich lohnt über den medizinischen Tellerrand hinaus zu blicken. Ist die Ursache immer eine Verkalkung der Gefäße, eine Arteriosklerose? Welche Symptome können auftreten und was hat das innere Gleichgewicht mit Ihrem Herzleiden zu tun? andrino erklärt Ihnen, welche weiteren Ursachen zur Herzkrankheit und deren Folgen führen können.

Lassen Sie uns zusammen herausfinden, wie es um Ihre persönliche Herzgesundheit bestellt ist und was Sie tun können, um ein bestehendes Herzrisiko abzuklären. Natürlich erhalten Sie auch wertvolle Tipps, wie Sie ihr Herz schützen und lange fit halten.

 

Koronare Herzkrankheit – mehr als bloß verkalkt!

Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist, wie der Name schon sagt, eine Erkrankung des Herzens, die mit dem Engstellen oder Verschlüssen in den Koronar-Arterien in Zusammenhang gebracht wird. Diese Blutgefäße, genauer gesagt die Herzkranzgefäße und die davon abgehenden Äste, versorgen das Herz mit sauerstoffreichem Blut und Energie liefernden Nährstoffen. Zwei große Koronar-Arterien (die linke und die rechte) umgeben das Herz wie eine Art Kranz. Die linke Arterie teilt sich zu Beginn nochmals in zwei Äste auf, weshalb man auch oft von 3 großen Herzkranzgefäßen spricht.

Die KHK ist nach schulmedizinischer Meinung also primär eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels. Es kann nicht mehr genügend Sauerstoff zum Herzen hin transportiert werden, eine Sauerstoffunterversorgung entsteht. Die Folge: Unser Herzmuskel wird „schwach“ und lebensbedrohliche Folgeerkrankungen bahnen sich an:

  • Herzrhythmusstörungen
  • Herzinfarkt
  • Herzinsuffizienz (Herzschwäche)

Welche Symptome deuten auf eine koronare Herzerkrankung hin?

Folgende Symptome oder Beschwerden können darauf hindeuten, dass etwas mit Ihrem Herzen oder dessen Steuerung nicht in Ordnung ist:

  • „Ich habe keine Puste mehr!“ bei alltäglichen körperlichen Belastungen wie z. B. Treppen steigen
  • Atemnot
  • Übelkeit und Schweißausbrüche
  • Angina pectoris:
    • Enge in der Brust und Schmerzen, die in die Arme ausstrahlen können
    • Brennen der Brust, ähnlich wie „Sodbrennen“
    • Zahnschmerzen, hauptsächlich auf der linken Seite
  • Todesangst: „Ich glaube ich sterbe!“

Unser Herz: Ein Leben lang im Dauerbetrieb

Bereits in der sechsten Schwangerschaftswoche kann man im Ultraschall deutlich das schlagende Herz eines ungeborenen Kindes erkennen. Das erste sichtbare Zeichen von Leben: Unglaublich! Dieses kleine pulsierende Herz wird nicht mehr aufhören zu Schlagen bis der Mensch ein hoffentlich erfülltes, aufregendes Leben hinter sich lässt und stirbt. Unser Herz kommt quasi nie zur Ruhe. Es pumpt pausenlos Blut und leistet ein ganzes Leben lang Schwerstarbeit: Jeden Tag schlägt es mehr als 100.000 Mal. Bei einem Menschen mit 75 Jahren entspricht das ungefähr 2,7 Milliarden (!) geleisteter Herzschläge zum Transport von ca. 200 Milliarden Liter (!) Blut.

Das Herz ist etwa so groß wie eine geballte Faust. Es ist ein Hohlmuskel, der sich zusammenziehen (auf schlau: kontrahieren) und wieder erschlaffen kann. Das Herz ist wie ein Kegel geformt, der nach unten hin spitz zuläuft. Daher auch die Bezeichnung Herzspitze. Die Herzscheidewand trennt das Herz längs in zwei separierte Bereiche, die jeweils einen kleineren Vorhof und eine größere Herzkammer haben, die wiederum durch die Herzklappen voneinander getrennt sind. Die Herzklappen wirken wie Ventile und regeln den Strom des Blutes.

Sie können sich das Herz wie eine Pumpe vorstellen: Die rechte Seite des Herzens “saugt” verbrauchtes Blut aus den Venen an und transportiert es in die Lungen. Dort wird das Blut wieder mit Sauerstoff angereichert, sammelt sich dann im linken Vorhof des Herzens und wird in die Arterien und den Kreislauf “gedrückt”. So wird sichergestellt, dass all unsere Körperzellen, all unsere Organe permanent mit Sauerstoff, Nährstoffen und auch den verschiedensten Signalmolekülen versorgt sind.

Zusammengefasst als kleine Gedächtnisstütze:

  • Die Venen transportieren verbrauchtes, sauerstoffarmes Blut aus dem Organismus zum Herzen hin
  • Die Arterien befördern sauerstoffreiches “frisches” Blut von den Lungen über das Herz in unseren Körperkreislauf

Unsere Herzpumpe läuft ein Leben lang ununterbrochen und braucht dafür jede Menge Energie. Diese Energie wird all unseren Körperzellen von kleinen “Kraftwerken” bereitgestellt: den MitochondrienBestandteil innerhalb der Zelle mit eigener Zellmembran. Hautproduzent von Energie in Form von Adenosintriphosphat (ATP). In unserem Herzen haben wir so viele Mitochondrien, dass diese unbeschreibliche 36% seines Gewichts ausmachen! Denn: Je mehr Energie ein Organ verbraucht, desto mehr Mitochondrien befinden sich dort. Alles über diese kleinen Wunderwerke erfahren Sie im Beitrag “Mitochondrientherapie – Knotenpunkt in der Biologischen Medizin“.

Wer gibt unserem Herzen den Schlagbefehl? Können wir es aus dem Takt bringen?

Unser Herz ist ein faszinierendes Organ. Es schlägt von alleine, ganz automatisch. Es ist nicht unserem geistigen Willen unterworfen. In aufregenden Situationen haben Sie sich bestimmt schonmal gedacht: “Durchatmen, beruhige dich!” Meist hat das aber keinen Erfolg und das Herz hüpft Ihnen trotzdem vor Aufregung fast aus der Brust. Faszinierend auch die Tatsache, dass ein Herz auch außerhalb des Körpers weiter schlägt. Der so genannte Sinusknoten im rechten Vorhof des Herzens gibt den Impuls, also den Befehl zum Schlagen. Nicht etwa unser Gehirn. Das Gehirn kann aber steuernd auf die Herzaktivität einwirken. Dazu später mehr.

Ist die Arteriosklerose der alleinige Auslöser für die koronare Herzerkrankung?

Eine Ursache für die koronare Herzkrankheit, und größter Risikofaktor von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, ist nach verbreiteter Meinung alleinig die Arteriosklerose der Herzkranzgefäße. Was passiert? Es kommt zu einer Verengung der Arterien durch Ablagerungen, so genannte Plaques,Krankhafte Veränderungen der inneren Gefäßwände bei Arteriosklerose in der Wand der Blutgefäße. Dadurch wird der Blutfluss stark behindert oder im schlimmsten Falle ganz unterbrochen. Entsprechende Organe werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Aus ganzheitlicher Sicht sind chronische Entzündungen der Blutgefäße die Auslöser für die “Verkalkungen”. Eine Arteriosklerose kann in allen Arterien des Körpers auftreten. Alles Wissenswerte und detailliertere Beschreibungen über die Entstehung der vermeintlich gefährlichen Gefäßverkalkung finden Sie im Beitrag “Arteriosklerose – Damoklesschwert über dem Herzen?”.

Unser Herz hat eine ausgeklügelte Schutz-Vorrichtung entwickelt, um entstehende Arterienverschlüsse zu umgehen und die Durchblutung des Herzens trotzdem sicher zu stellen. Das Herz hilft sich sozusagen selbst und generiert ein “natürliches Bypass-System“. Das Herz ist von Geburt an von einem engen Geflecht aus Gefäßen umgeben, einem regelrechten Gefäßnetz, das miteinander in Kommunikation steht: die Kollateralen., Die Äste und Zweige der drei großen Herzkranzgefäße sind nochmals untereinander über diese feinen Haargefäße miteinander verbunden. Droht ein Verschluss, baut sich dieser “Umgehungskreislauf” weiter aus und versucht so die Sauerstoffversorgung des Herzens auch weiterhin effizient aufrecht zu erhalten.

Die Biologischen Medizin hat den ganzen herzkranken Menschen im Blick.

Auch bei Herzpatienten spielt eben nicht nur der Ort des Geschehens, das Herz, eine zentrale Rolle. Bei manchen Herzinfarkt-Patienten oder Menschen mit Angina pectoris konnten keine Verschlüsse oder Verengungen der Koronar-Arterien aufgrund einer Arteriosklerose festgestellt werden. Es muss also noch einen anderen Auslöser für Herzinfarkte und Herzbeschwerden geben. Wie sonst könnten Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland zählen?

Ein Denkanstoß ist, die eng gestrickte Vorstellung der koronaren Herzkrankheit zum Modell der ganzheitlichen Herzerkrankungen (GHK) auszuweiten. Das vegetative NervensystemSyn. für Willentlich nicht beeinflussbares Nervensystem. Steuert lebenswichtige Prozesse wie die Atmung, Verdauung, Stoffwechsel, Ausscheidung, Körpertemperatur, Blutdruck und Herztätigkeit. Besteht aus Sympathikus (Aktivierung) und Parasympathikus (Entspannung) sowie dem Darmwandnervensystem. nimmt auch stetig Einfluss auf die Steuerung unseres Herzens. So klingt es auch plausibel, dass eben eine Störung des vegetativen Nervensystems zu Herzbeschwerden und Herzkrankheiten führen kann. Unsere persönliche Stimmung und unsere Gefühle nehmen bedeutenden Einfluss auf die Steuerung unseres Herzens. Ärger, Stress, unterdrückte Gefühle, Unzufriedenheit sind nur einige Beispiele, die sich negativ auswirken und das Risiko für Herzkrankheiten erhöhen.

Schon der große William Shakespeare erkannte:

Der Kummer, der nicht spricht, nagt leise an dem Herzen, bis es bricht!

Zusammengefasst: eine Arteriosklerose und die drohende Sauerstoff-Unterversorgung des Herzens sind nicht allein Auslöser für Herzbeschwerden. Unsere Gefühle, die innere Balance und Umwelteinflüsse sind ebenso wichtig und deshalb sollten Sie diesen Faktoren ebenfalls Beachtung schenken. Lassen Sie uns  diese Erkenntnisse im Folgenden weiter vertiefen.

Steuerung des Herzens durch das vegetative Nervensystem

Parasympathikus – Sympathikus: Steuerung des Herzens

Wir können unserem Herz nicht willentlich Befehle erteilen, wie z. B. “Beruhige Dich und schlag langsamer!” oder “Mensch, nicht schlapp machen, ich will heute die 10 km-Marke knacken!”. Doch wie kann unser Gehirn unser Herz steuern? Die Antwort lautet: über bestimmte Hirnregionen und das vegetative NervensystemSyn. für Willentlich nicht beeinflussbares Nervensystem. Steuert lebenswichtige Prozesse wie die Atmung, Verdauung, Stoffwechsel, Ausscheidung, Körpertemperatur, Blutdruck und Herztätigkeit. Besteht aus Sympathikus (Aktivierung) und Parasympathikus (Entspannung) sowie dem Darmwandnervensystem. . Das vegetative Nervensystem wird oft auch als autonomes Nervensystem bezeichnet, weil es sich eben dem bewussten Willen entzieht. Bestandteile des vegetativen Nervensystems sind die beiden Pole Sympathikus und Parasympathikus, sowie das Darmnervensystem.

Unser ganzes Leben, unser Alltag läuft nach einem bestimmten Rhythmus. Wir laufen tagsüber auf Hochtouren: verrichten unsere Arbeit, gehen unseren Pflichten nach, pflegen soziale Kontakte und sind salopp gesagt: aktiv. Dabei verbrauchen wir Energie und unsere Akkuleistung nimmt über den Tag ab. Dafür kommen wir am Abend zur Ruhe, regenerieren und laden mit einer Runde erholsamem Nachtschlaf den Akku wieder auf.

Wir haben eine innere Balance aus Anspannung und Entspannung.

So der ideale Zustand. Für diese Dynamik sind die beiden Pole des vegetativen Nervensystems, Sympathikus und Parasympathikus, zuständig:

  • Der Sympathikus ist der aktivierende Teil des Nervensystems, quasi das Gaspedal. Er sorgt dafür, dass Puls und Blutdruck in Zeiten von erhöhtem Leistungsbedarf ansteigen. (= Leistungsnerv)
  • Der Parasympathikus ist der bremsende Teil, sozusagen die Handbremse. Wurde ein “energetische” Ziel erreicht bremst der Parasympathikus den aktivierenden Teil des Nervensystems und Ruhe und Regeneration stehen jetzt auf dem Programm. Puls und Blutdruck werden wieder nach unten reguliert. Der Parasympathikus schützt uns also vor Überanstrengung und einem leeren Akku. (= Erholungsnerv)

Der so genannte Vagusnerv ist der Hauptnerv auf Seite des Parasympathikus. Er stellt die Verbindung zwischen dem so genannten “Bauchhirn” und unserem Kopf dar. Das Wort vagari stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie “umherschweifen”. Es beschreibt das Geflecht von Nervenzellen, das unseren Magen-Darm-Trakt überzieht. Der Vagusnerv leitet also Informationen vom Darm, genauer gesagt von der DarmfloraMikroflora im Darm. Gesamtheit der im Darm lebenden Mikroorganismen, zu unserem Gehirn. Diese Informationen erreichen unser Unterbewusstsein und können unser Handeln und Gefühle beeinflussen, ohne dass wir das offensichtlich mitbekommen. Daher kommen sicherlich auch Begriffe wie “Schmetterlinge im Bauch” haben.

Was hat das vegetative Nervensystem mit meinem Herzleiden zu tun?

Es gibt Belege dafür, dass bei Menschen, die an einer Herzkrankheit leiden oder einen Herzinfarkt hatten, oftmals die Nervenaktivität des Parasympathikus blockiert oder gestört ist. Was kann dazu führen, dass das Gleichgewicht zu Gunsten des Sympathikus verschoben ist?

Mit einem Wort: Stress! Das ist für den Augenblick auch gut so: Schlängelt sich in der Wüste vor uns eine Klapperschlange, sollten wir alle Kräfte mobilisieren und so schnell wie möglich wegrennen. Das war schon bei unseren Vorfahren und den Säbelzahntigern so. Wir sind genetisch so programmiert, dass wir akuten Stress (“Kampf-Flucht-Reaktion”) bewältigen können. Der Sympathikus wird stimuliert und hochgefahren, der Parasympathikus wird gleichzeitig gebremst. Ab einem bestimmten Level stimuliert aber der Sympathikus auch seinen Gegenspieler, den Parasympathikus. Das ist notwendig, damit nicht einer der beiden Pole die Oberhand gewinnt, alles bleibt im Gleichgewicht.

Heutzutage ist chronischer Dauerstress das große Problem für unser Herz: immer erreichbar, steigender Leistungsdruck, das nicht Zulassen von Gefühlen, Perfektionismus, Frustration etc. Erste Anzeichen dafür, dass das vegetative Gleichgewicht aus den Fugen zu geraten droht ist schlechter Schlaf. Denn nur ein aktiver Parasympathikus lässt uns ruhig und tief schlafen.

Messung des inneren Gleichgewichts: die HRV-Messung

Sie stellen sich jetzt die berechtigte Frage: Wie kann ich denn erkennen, ob sich mein vegetatives Nervensystem in Balance befindet? Die Antwort: Mittels einer HRV-Messung.

Die drei Buchstaben HRV stehen für Heart Rate Variability oder auf Deusch Herzraten-Variabilität. Eine Analyse eben dieser Messgröße kann Aufschluss über das innere Gleichgewicht von Sympathikus und Parasympathikus geben. Denn erinnern Sie sich: wir brauchen beide Pole Anspannung und Entspannung. Hat einer der beiden Pole dauerhaft die Oberhand sind wir nicht mehr in der Lage den Zustands einer Balance wieder zu erlangen. Es bahnen sich chronische Krankheiten an. Eben auch die chronische koronare Herzkrankheit, oder treffender formuliert die ganzheitliche Herzkrankheit.

Im andrino Beitrag “Herzraten-Variabilität (HRV): Wie voll ist Ihr Stress-Akku?” erfahren Sie alles Wissenswerte über die HRV im Detail: Warum Ihr Herzschlag und seine Varianz das Ebenbild Ihres Stressmanagements sind. Wir erklären was und wie genau gemessen wird und wie Sie das Wissen über Ihre HRV effektiv für sich und gegen Ihre chronische Erkrankung einsetzen können.

Für Sie zusammengefasst: Ein gesundes Herz schlägt regelmäßig. Oft wird das Herz daher mit einem Metronom verglichen: In Ruhe schlägt es langsam und bei körperlicher Anstrengung auch mal etwas schneller. Immer automatisch im gleichen Takt. Doch dem ist nicht (!) so. Die Abstände zwischen den einzelnen Herzschlägen variieren ständig leicht. Wir können diese Unterschiede nicht offensichtlich wahrnehmen, weil sie im Bereich von Millisekunden liegen. Ein Beispiel: Atmen wir ein wird der Herzschlag stetig etwas schneller, bei der Ausatmung verlangsamt er sich hingegen wieder. Im gesunden Organismus ergibt sich also eine wellenförmige Kurve des Herzschlags. Je größer die Wellen bzw. je stärker die Abstände zwischen den Herzschlägen variieren, desto besser! Das spricht für einen starken Parasympathikus und ein intaktes Herz-Kreislauf-System.

Je größer die durchschnittliche Variabilität der Herzfrequenz zwischen den einzelnen Herzschlägen ist, desto besser arbeitet der Parasympathikus und desto besser ist Ihr Herzschutz!

Lässt sich keine oder nur eine minimale Variabilität des Pulses erkennen, sind die parasympathischen Nervenimpulse blockiert. Biologische Mediziner bezeichnen diesen Zustand auch als Regulationstarre, wie sie eben auch häufig bei Herzpatienten auftritt.

Welchen Nutzen können Sie als Herzpatient aus der HRV-Messung ziehen?

Die HRV kann ihnen bildlich zeigen, wie es um die Gesundheit ihres Herz-Kreislauf-Systems bestellt ist. Die Messung ist nicht invasiv und Sie kann auch über einen längeren Zeitraum in Ihren Alltag integriert werden. Denn unser Empfinden ist trügerisch: Situationen, die Sie als entspannend empfinden, können in Wirklichkeit als regelrechter Stressor auf Sie einwirken. Die HRV-Messung zeigt Ihnen das deutlich an und Sie lernen mit stressigen Situationen besser umzugehen und durch gezielte Gegenmaßnahmen Ihren Parasympathikus zu stärken, z. B. mit gezielten Atemübungen (Biofeedback). Die HRV kann auch vorbeugend, d. h. präventiv eingesetzt werden, um Ihren persönlichen Stress-Haushalt im Gleichgewicht zu halten.

Weitere Ursachen der koronaren Herzkrankheit aus ganzheitlicher Sicht

Der menschliche Organismus ist in der Lage auf äußere und innere Störfelder zu reagieren. Er hat die bemerkenswerte Fähigkeit, sich selbst zu regulieren, Stoffwechselprozesse aufrecht zu erhalten und anzupassen. Unser Körper hat verschiedene Schutz-Systeme in petto. So gibt es auch Faktoren, die unser Herz schützen und eben auch unser Überleben sicher stellen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass ein Ausfall dieser Schutzfaktoren unserem Herzen schadet und auch lebensbedrohlich sein kann. Ursachen, die unser Herz krank machen, können sein:

1. Geschwächter Parasympathikus: gestörtes vegetatives Gleichgewicht

Nochmal als Wiederholung, weil es ein zentraler Punkt ist: Herzkrankheit bedeutet in vielen Fällen, dass nicht zuerst das Herz krank ist, sondern eben krank wird, weil die vorgeschaltete “Steuerung” des Herzens defekt ist. Diese Steuerung ist verantwortlich für das Gleichgewicht aus Anspannung und Entspannung.

Ein Motor, der unaufhörlich läuft, ohne schützendes Öl, mit minderwertigem oder gar zu wenig Benzin, ohne Kühlwasser, wird unausweichlich kaputt gehen. Sanftes schalten, Ruhepausen, passendes Schmiermittel erhalten den “Tiger im Tank”. Bei Herzpatienten ist oft die parasympathische Steuerung des Herzens gestört oder im Falle eines Herzinfarkts oder eines Anfalls von Angina pectoris, kurzzeitig komplett lahm gelegt.

Der Parasympathikus fungiert als “Handbremse” und schützt unser Herz davor sich zu übernehmen. Löst sich aber die Handbremse zu oft oder ist sie zu schwach, kommt es zur Ansammlung von sauren Stoffwechselprodukten und folglich zur Übersäuerung des Herzmuskels. Genauer gesagt zur Übersäuerung der linken Herzkammer, weil hier die meiste Arbeit geleistet wird. Es wird bildlich gesprochen zu viel “Müll” produziert, der das Herz in seiner Leistung einschränkt.

2. Fehlende Herz-Schutzfaktoren

Stoffe, die unser Herz davor bewahren, dass es Schaden nimmt, kann man als kardiale Schutzfaktoren bezeichnen. Einige Beispiele sind folgend aufgeführt:

  • Ein kleines Molekül mit Namen Stickstoffmonoxid, oder kurz  NO. N steht dabei für Stickstoff und O für Sauerstoff. Es wird permanent an der innersten Schicht unserer Blutgefäße gebildet und ist als Gas in der Lage blitzschnell auch in die Herzmuskelzellen einzudringen. Dort drosselt NO den Stoffwechsel und stärkt die Aktivität des Parasympathikus. NO wirkt regulierend auf den Blutdruck, indem es die Gefäße erweitert und deren Dehnbarkeit erhöht. Außerdem hält NO unser Blut dünnflüssig, weil es verhindert, dass sich die Blutplättchen (Thrombozyten) zusammen lagern. Zusammengefasst hat NO hat Eigenschaften, die dem Prozess einer Arteriosklerose entgegen wirken und unser Herz schützen.
  • “Hab Sonne im Herzen!”. Dieser Ausspruch versinnbildlicht, dass mit Hilfe des Sonnenlichts in unserer Haut Vitamin D gebildet wird. Vitamin D hat zahlreiche Aufgaben in unserem Organismus und ist unentbehrlich bei der Aufrechterhaltung eines Gleichgewichtszustands in unserem Herz-Kreislauf-System. Es wirkt regulierend auf den Blutdruck und verbessert die Herzmuskelfunktion.
  • Das HormonSignal- und Botenstoff für die Kommunikation zwischen Organen und Zellen Oxytocin unterstützt die parasympathische Aktivität des Herzens und regt zur Bildung von NO an. Oxytocin wird Umgangssprachlich auch gerne das “Kuschelhormon” genannt.
  • Genauso wie das Oxytocin sind unsere “Glückshormone”, die Endorphine, in der Lage unser Herz zu schützen, indem sie die Bildung von NO anregen. Man kennt das Hochgefühl nach sportlichen Anstrengungen oder freudigen Ereignissen.

Haben wir einen Mangel an Schutzfaktoren, ist es dem Körper nicht mehr möglich Schaden an unsrem Herzen abzuwenden. Es ist also äußerst wichtig, dass immer genügend Nachschub zur Verfügung steht.

3. Oxidativer und nitrosativer Stress

Was kann zum Zusammenbruch unserer körpereigenen Schutzsysteme führen? Wenn die Schutzfaktoren Hochreaktive Substanzen aus dem Zellstoffwechsel, welche Proteine, Enzyme und DNA durch Oxidation schädigen können angegriffen und vernichtet werden, und zwar von freien Radikalen.

Radikale entreißen anderen Molekülen ein Elektron, wobei diese davon so stark geschädigt werden können, dass sie nicht mehr funktionieren oder aber zelluläre Strukturen zusammen brechen. Unser Körper stellt den Radikalen ein ganzes Arsenal an so genannten Antioxidantien gegenüber, die die freien Radikale abfangen und “entschärfen” können. Sind aber im Körper so viele Radikale, dass die AntioxidantienSingular Antioxidans. Verlangsamen oder verhindern als Radikalfänger die Oxidation anderer Substanzen zu schwach oder zu wenige sind, um den Radikalen Herr zu werden spricht man von oxidativem und nitrosativem StressOxidativer Stress bezeichnet im Allgemeinen eine Stoffwechsellage, die durch eine hohe Konzentration an reaktiven Sauerstoffverbindungen (Radikalen) gekennzeichnet ist. Nitrosativer Stress stellt eine verstärkte Form des oxidativen Stresses dar, bei der besonders aggressive Radikale entstehen. Was es genau mit dieser Art Stress auf sich hat und wodurch er ausgelöst wird erfahren Sie im Beitrag “Oxidativer und nitrosativer Stress“. Das größte Problem dabei: Auch NO, das selbst ein Radikal ist, wird angegriffen und geht mit anderen Radikalen eine Verbindung ein. Es steht folglich nicht mehr frei zur Verfügung, um seine Herz-schützenden Aufgaben auszuführen.

An dieser Stelle sollen ein paar Worte zum “bösen” Cholesterin gesagt werden. Nicht das Cholesterin an sich, sondern nur eine seiner oxidierten Formen, stellt ein gesundheitliches Risiko dar. Oder anders ausgedrückt: wenn LDL-Cholesterin von Radikalen angegriffen und oxidiert wird, wird es selbst aggressiv. Unser Körper braucht Cholesterin. Es ist Ausgangsstoff für wichtige HormoneSignal- und Botenstoff für die Kommunikation zwischen Organen und Zellen und ebenfalls Bestandteil der Hüllen all unserer Körperzellen. Mehr Details und Wissenswertes über das lebensnotwendige (!) Cholesterin gibt Ihnen der Beitrag: Cholesterin – der “böse Bube?” Auf jeden Fall sollte man nicht den Cholesterinspiegel an sich mit Medikamenten senken, sondern versuchen die Radikalbelastung einzudämmen und die antioxidativen Schutzsysteme zu aktivieren..

4. Übersäuerung

“Sauer macht lustig!” Leider trifft dieser Spruch in Bezug auf unser körperliches Wohlbefinden nicht zu. Eine Übersäuerung des GrundgewebesSyn. für Bindegewebe, Grundsubstanz, Zellmatrix, Gewebematrix oder Pischinger Raum: Nach biologisch medizinischer Auffassung Drehscheibe der Information und des Stoffaustausches. „Raum“ außerhalb der Zellen als zentrale Transitstrecke zwischen Gefäßsystem und Zelle mit wichtigen regulativen Funktionen blockiert den notwendigen Stoffaustausch, eben auch von Sauerstoff. Auch die Wirksamkeit von den beschriebenen Schutzfaktoren des Herzens wird eingeschränkt. Alles Wissenswerte über Ihren Säure-Basen-Haushalt erfahren Sie in den Beiträgen zum “Säure-Base-Haushalt“.

Wird das Herz über seine Kapazitäten hinaus durch äußere Einflüsse strapaziert und können schützende Elemente ihre Wirkung nicht mehr entfalten, kommt es zu einer Übersäuerung im Herzmuskel. Das macht sich durch Herzschmerzen und Angina pectoris-Beschwerden bemerkbar. Säure wirkt lähmend auf die Muskalfasern der Herzmuskulatur und der Herzmuskel wird schwach, d. h. verliert an Kraft. Die andauernde Übersäuerung führt nämlich dazu, dass sich in die Herzmuskelzellen vermehrt Calcium einlagert. Das gestörte Calcium-Gleichgewicht schädigt auf Dauer die “Kraftwerke” in unseren Herzmuskelzellen, die Mitochondrien. Dem Herzmuskel fehlt Energie, er kann sich also nicht mehr so kräftig zusammenziehen und erschlafft. Die “Pumpe” verliert deutlich an Leistung.

Es kommt durch diese “Bewegungsstörung” auch zu einer indirekten Durchblutungsbehinderung  des Herzmuskels. Er wird mit der Zeit überdehnt und dünn. Die schlaffe Außenwand wird vom Blut im Herzen nach außen gedrückt. Es entsteht ein unnatürlich hoher Gewebsdruck nach außen (vom Herzen weg). Der Druck des anfließenden Blutes in den kleinen Herzkranzgefäßen (zum Herzen hin) ist deutlich geringer und das ankommende Blut wird von der schlaffen Muskelpartie wieder weggedrückt. Der Nachschub von Sauerstoff und Nährstoffen wird blockiert. Die Übersäuerung trifft meist die linke Herzkammer, weil hier der größte Teil des Stoffwechsels abläuft.

Eine latente Übersäuerung des Blutes (auf schlau: eine Azidose) kann auch dazu führen, dass unsere roten Blutkörperchen, die Erythrozyten, anschwellen und erstarren. Bei normalem Blut-pH-Wert können sich diese Blutkörperchen verformen und sich auch noch durch die kleinsten Kapillaren, die Endverzweigungen der Blutgefäße, “schlängeln”., Verlieren sie ihre Beweglichkeit bleiben sie stecken und es wird immer weniger Sauerstoff in das entsprechende Gewebe transportiert. Auch Abfallstoffe, wie Säuren, können nicht den Rückweg einschlagen. Es kommt zur Verschlackung und Unterversorgung des Grundgewebes. Im Bereich des Gehirns und des Herzens kann das schwerwiegende Folgen haben: Herzinfarkt und Schlaganfall.

Zusammengefasst: Eine Übersäuerung birgt Risiken für:

  • Erythrozytenstarre durch zu sauren pH-Wert des Blutes
  • Herzschwäche aufgrund fehlender Energie und
  • daraus folgende indirekte Durchblutungsstörung des Herzmuskels

Ihr andrino Wegweiser bei koronarer Herzkrankheit

Die koronare Herzkrankheit zählt zu den chronischen Erkrankungen. Eine Heilung ist derzeit nicht möglich, da es bis dato keine Methode gibt die intra-arteriellen Verschlüsse und Ablagerungen zu entfernen. Was verkalkt ist, bleibt verkalkt.

Mit Hilfe der Biologischen Methoden ist es aber möglich, den Status quo beizubehalten und zu verbessern!

Betrachten Sie Ihre Herzerkrankung aus ganzheitlicher Sicht. Blicken Sie über den Tellerrand hinaus und machen Sie sich bewusst, dass es nicht nur die eventuell bestehende Arteriosklerose ist, die zu Ihren Beschwerden führt. Der Einfluss des vegetativen Nervensystems auf Ihren Herzschlag ist nicht zu unterschätzen. Ihr Körper versucht Ihr Herz mit unterschiedlichen Methoden und Systemen zu schützen, sei es über die Bildung von Kollateralen, Schutz vor einer “Überhitzung” des Herzmuskels oder antioxidative Stoffe. Helfen Sie Ihrem Körper, indem Sie Ihm beim Schutz des Herzens unterstützen!

Egal, ob Sie schon schwer von einer koronaren Herzerkrankung betroffen sind, oder nur erste Anzeichen verspüren (Atemnot, Druckgefühle am Herzen bei Anstrengung, schlechter Schlaf). Es ist immer sinnvoll, alle biologisch-medizinischen Methoden auszuschöpfen!

Zusammengefasst: Ihr andrino Leitfaden

1. Suchen Sie sich Unterstützung, einen Coach

Sprechen Sie über Ihre Ängste und Gefühle. Es ist wichtig Emotionen nicht zu unterdrücken und sich auch mal etwas “vom Herzen” zu reden. Bei wem könnte man das besser tun, als bei einem lieben Menschen, dem Sie vertrauen und bei dem Sie sich geborgen fühlen? Eine Erkrankung des Herzens ist auch immer von Angst geprägt. Ein Coach kann Ihnen darüber hinaus helfen sich zu informieren, geeignete Therapeuten zu finden oder Termine zu koordinieren. Die Biologische Medizin hält viele Methoden bereit, die Ihnen dabei helfen können Ihre Lebensqualität zu verbessern. Doch das kostet Zeit und auch Energie. Es fällt Ihnen sicher leichter am Ball zu bleiben, wenn Sie Unterstützung haben und annehmen.

2. Machen Sie sich Notizen und skizzieren Sie Ihre Krankengeschichte

Wie sehen Ihre derzeitigen Lebensgewohnheiten aus? Welche Medikamente nehmen Sie regelmäßig ein? Gibt es Vorerkrankungen? Es ist enorm wichtig, dass Sie sich dazu Notizen machen. Für Ihren Therapeuten ist jedes noch so kleine Detail wichtig, um mit Ihnen die passende Analytik und Therapieformen auszuwählen. Nutzen Sie doch dafür unseren andrino Anamnesebogen.

3. Finden Sie den für sich passenden Therapeuten

Begeben Sie sich in die Hände eines erfahrenen Biologischen Mediziners, bei dem die “Chemie stimmt”. Emotionen und Gefühle haben großen Einfluss auf die Funktion unseres Herzens. Das sollten Sie bei der Wahl Ihres Therapeuten beachten. Darüber hinaus ist es wichtig, dass er Erfahrungen in vielen Methoden hat oder Sie zumindest an einen erfahrenen Kollegen verweisen kann. Die Bereiche Stressmanagement, Mitochondrientherapie und Ernährung sind von zentraler Bedeutung.

4. Treffen Sie erforderliche analytische Maßnahmen, denn Wissen bedeutet Macht

Zusammen mit Ihrem Therapeuten sollten Sie zunächst aussagekräftige Diagnostikverfahren anwenden, um herauszufinden, wie der Status quo Ihrer Herzerkrankung aussieht. Dazu zählen natürlich allgemeine Nährstoffdefizite, ein Fettsäureprofil (Ω-3-Fettsäuren, Triglyzeride), Ihre antioxidativen Schutzsysteme, die Bewertung des oxidativen Stresses und der Status Ihrer Mitochondrien (Intrazelluläres ATP). Sie sollten auch nicht vergessen eine eventuelle Belastung mit Schwermetallen zu analysieren und den Zustand Ihrer Darmflora zu überprüfen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Messung Ihrer Herzraten-Variabilität, um eine Strategie zu entwickeln, wie Sie Stress effizienter bewältigen und vor allem Ihren Parasympathikus stärken können.

5. Wählen Sie passende biologisch-medizinische Methhoden

Folgende Methoden sind bei einer Erkrankung des Herzens von entscheidender Bedeutung. Schenken Sie ihnen deshalb besondere Aufmerksamkeit:

  • Orthomolekulare Therapie: Werden bei Ihnen Nährstoffdefizite festgestellt, sollten Sie diese auffüllen. Es sollte sicher gestellt sein, dass Ihr Körper alles Nötige parat hat, um NO produzieren zu können (L-Arginin). Auch eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D, Vitamin K2 und B-Vitaminen ist essentiell wichtig. Beim Kampf gegen oxidativen Stress und zur Stärkung des Parasympathikus können Weißdorn oder auch Arjuna helfen. Sprechen Sie auch mit Ihrem Therapeuten über die Gabe von Strophantin
  • Mitochondrientherapie: Stellen Sie sicher, dass Ihre Mitochondrien die Energie liefern können, die Ihr Herz benötigt. Achten Sie auf die Ausstattung ihrer antioxidativen Schutzsysteme und eine gute Versorgung mit Ω-3-Fettsäuren
  • Bewegung: Bewegen Sie sich, auch wenn es in Ihrem Krankheitsstadium vielleicht schwer fällt. Regelmäßiges moderates, auf Ihren Zustand angepasstes Training steigert die Bildung von NO, fördert Ihre Belastbarkeit und stärkt den Parasympathikus. Am Besten noch draußen an der frischen Luft
  • Psyche/Erholung: einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zu einer besseren Lebensqualität ist Ihre innere Balance wieder zu finden. Stärken Sie Ihren Parasympathikus und merzen Sie belastende Stressoren aus. Eine aussagekräftige HRV-Analyse kann Aufschluss geben. Bauen Sie Entspannung in Ihren Alltag ein: Yoga, Tai Chi oder Meditationsübungen können helfen. Auch gezieltes Atemtraining und Biofeedback können Sie dabei unterstützen den Parasympathikus gezielt zu trainieren
  • Ernährung: Achten Sie darauf, frische unverarbeitete Bio-Lebensmittel zu sich zu nehmen und Ihre Ernährung antientzündlich zu gestalten. Über die Ernährung ist es möglich bereits etwas gegen eine bestehende Radikalbelastung zu unternehmen (z. B. Antioxidantien in Beeren und Gemüse). Auch sollten Sie bei Übergewicht versuchen Ihre Ernährung so umzustellen, dass Sie auch an Gewicht verlieren. Die sogenannte Mittelmeer-Diät mit viel frischem Obst, Gemüse, Nüssen und gutem Öl mit wertvollen Ω-3-Fettsäuren ist sicherlich eine gute Wahl
  • Entgiftung: Schwermetalle belasten Ihren Organismus, indem Sie den Radikalstress erhöhen und unterschwellige Entzündungen fördern. Ziehen Sie deshalb eine Schwermetallausleitung in Betracht. Was es mit diesen Schwermetallen auf sich hat erfahren Sie im Beitrag “Schwermetalle: harte Kost einfach erklärt”. Ayurvedische Ölmassagen können Sie dabei unterstützen Stoffwechselschlacken los zu werden
  • Darmsanierung: Auch eine gestörte DarmfloraMikroflora im Darm. Gesamtheit der im Darm lebenden Mikroorganismen und ein eventuell schon bestehender “leaky gutUmgangssprachlich “löchriger Darm”. Geschädigte Barriere der Darmschleimhaut” halten Ihr Immunsystem auf Trab und triggern ebenfalls stille Entzündungen, die wiederum den oxidativen und nitrosativen Stress erhöhen. Sanieren Sie Ihren Darm und schließen Sie unbedingt Ihren “löchrigen Darm”
  • Säure-Base-Haushalt: Unterstützen Sie Ihren Organismus dabei, dass Stoffwechselprozesse reibungslos ablaufen können. Dafür ist ein intaktes Grundgewebe und eine physiologische Umgebung unabdingbar. Meiden Sie deshalb sauer wirkende Lebensmittel und entsäuern Sie gegebenenfalls Ihren Organismus
  • Weitere Methoden: Bei Patienten mit Herzleiden kann auch Akupunktur positive Effekte erzielen. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Therapeuten
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