Mitochondrientherapie – Knotenpunkt in der Biologischen Medizin

„…aber nicht heute, verschieben wir’s auf morgen!“

Kennen Sie das Gefühl? Man steht morgens aus dem Bett auf, erschöpft, gerädert und fragt sich, wie man die einfachsten Dinge des Alltags bewältigen soll? Als wäre einem jegliche Energie „geraubt“ worden? Doch wo kommt sie eigentlich her, diese Energie?

Folgende Abschnitte stellen Ihnen unverzichtbare Bestandteile unserer Zellen vor, die MitochondrienBestandteil innerhalb der Zelle mit eigener Zellmembran. Hautproduzent von Energie in Form von Adenosintriphosphat (ATP). Es wird erklärt, was zu deren Funktionsverlust führen kann und welche Symptome dadurch auftreten. Lernen Sie verstehen, dass zerstörte Mitochondrien fast immer mit der Entstehung chronischer Krankheiten zusammenhängen und warum es deshalb so wichtig ist, dass Sie sich um Ihre Mitochondrien kümmern. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie eine Mitochondrientherapie abläuft und was Sie dabei beachten müssen.

Mitochondrien – Kraftwerke unserer Zellen

In nahezu all unseren Körperzellen befinden sich mikroskopisch kleine Kraftwerke, die so genannten MitochondrienBestandteil innerhalb der Zelle mit eigener Zellmembran. Hautproduzent von Energie in Form von Adenosintriphosphat (ATP)Bestandteile der Zelle, die Energie freisetzten in Form von Adenosintriphosphat. Ihre Hauptaufgabe ist die Erzeugung von Energie, die jede einzelne Zelle unseres Körpers braucht, um ihre Funktionen auszuüben und aufrechtzuerhalten. Je mehr Energie ein Organ verbraucht, desto mehr Mitochondrien befinden sich dort. Unser Herz enthält so viele Mitochondrien, dass diese unglaubliche 36% seines Gewichts ausmachen! Im Durchschnitt enthält eine Zelle zwischen 1000 und 2000 Mitochondrien.

Was macht Mitochondrien so besonders?

Mitochondrien können nicht neu entstehen. Das menschliche Genom enthält nämlich keinen Bauplan für ein Mitochondrium. Sie wachsen, um sich zu erneuern und teilen sich in zwei gleiche „Nachwuchs“-Mitochondrien. Ihr äußeres Erscheinungsbild ähnelt einem Bakterium. Und tatsächlich, laut EndosymbiontentheorieTheorie zur Entstehung der Organellen der eukaryotischen Zelle. Durch ein Zusammenleben von Zellen mit Bakterien sind unsere Mitochondrien einst aus einem Zusammenleben mit Bakterien entstanden, weshalb sie auch sehr sensibel auf Antibiotika reagieren.

Wie genau können diese kleinen Kraftwerke Energie herstellen?

Die Idee an sich ist simpel. Mitochondrien verarbeiten die Grundbausteine unserer Nahrung. Aus Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen entstehen so Wasser und Energie in Form einer speziellen chemischen Verbindung: Dem AdenosintriphosphatUniverselle Energiewährung im Körper. Die Größte Menge wird durch die Mitochondrien bereitgestellt (ATP). ATP ist der zentrale Energieträger, also die Energiewährung in unserem Körper. Kaum zu glauben, aber ein erwachsener Mensch produziert täglich etwa die Hälfte seines eigenen Körpergewichts an ATP! Die biochemische Umsetzung ist freilich etwas komplizierter. Alle notwendigen Informationen dazu finden Sie im Beitrag „Zelluläre Energie – oder viele Wege führen nach Rom!“

Die Energiegewinnung aber ist noch nicht alles. Nebenbei sind unsere Mitochondrien dafür zuständig, dass neues Baumaterial für unsere Zellen gebildet wird. Im Gegenzug werden bestimmte Stoffe entsorgt. Auch sind sie an der Regulation der ApoptoseProgrammierter Zelltod bezeichnet, bei dem ein Selbstmordprogramm der Zelle aktiviert wird beteiligt, dem „Selbstmord“-Programm defekter Zellen in unserem Körper. Das Suizidprogramm einer Zelle wird immer dann eingeleitet, wenn signalisiert wird, dass mit der Zelle etwas nicht stimmt. Sei es, wenn sie zu sehr geschädigt ist oder sich in den Kopf gesetzt hat eine Krebszelle zu werden.

„Ich kann nicht mehr…!“ – wenn die Energiezufuhr versagt

Nicht funktionierende Mitochondrien sind fatal für unseren Organismus! Aufgrund ihrer vielfältigen Aufgaben kommt es bei Störungen zu einer kompletten Entgleisung des zellulären Energiestoffwechsels. Fachlich spricht man von einer sekundären (erworbenen) Mitochondriopathie. Davon zu unterscheiden ist die primäre Mitochondriopathie, die vererbt wird und sehr selten vorkommt. Eine erworbene Mitochondriopathie kann alle Organe betreffen und auch in jedem Lebensalter vorkommen. Der Umstand, dass chronische Erkrankungen aller Art gehäuft mit zunehmendem Alter auftreten, hängt damit zusammen, dass mit dem normalen Alterungsprozess ein zunehmender Funktionsverlust der Mitochondrien verbunden ist. In vielen Fällen treten mehrere Symptome gleichzeitig auf. Nicht selten tritt eine sekundäre Mitochondriopathie als Multiorgan- oder Multisystemerkrankung in Erscheinung.

Sekundäre Mitochondriopathien führen früher oder später immer zur Etablierung einer chronischen Erkrankung

Erste Beschwerden können sich in folgenden Leitsymptomen äußern:

  • „Ich komme morgens nur schwer aus den Federn!“, Morgenmuffel
  • „Mir tut mein Rücken weh und meine Gelenke kann ich kaum bewegen!“
  • „Boah, essen kann ich nach dem Aufstehen nichts, da wird mir schlecht!“
  • Gewichtszunahme trotz geringer Kalorienzufuhr
  • Fress-Attacken auf Süßes mit anschließendem „Fresskoma“
  • Schnelle Erschöpfung nach Belastungen jeglicher Art, geistig und körperlich
  • Ein- und Durchschlafstörungen, auch mit Restless Legs-Syndrom
  • Alkoholintoleranz
  • Nahrungsmittelunverträglichkeit
  • Verdauungsprobleme: Reizdarm, Sodbrennen, Blähungen

Die etablierte Medizin akzeptiert die sekundäre Mitochondriopathie als Erkrankung nicht, obwohl die moderne Wissenschaft die Mechanismen und deren Folgen sehr genau kennt. Diagnostisch stößt die etablierte Medizin also schnell an ihre Grenzen. Sekundäre Mitochondriopathien werden schlicht und ergreifend bei Haus- und Fachärzten nicht erfasst. Betroffene werden nicht selten in die „Psycho-Schublade“ gesteckt, weil sich keiner die Kombination der ganzen „Begleiterkrankungen“ erklären kann. Sie sind eben ein Leben lang chronisch krank!

Ihrem Arzt kann man nicht mal einen Vorwurf machen. Mediziner werden darin üblicherweise einfach im Medizinstudium nicht geschult. Die Versorgung unseres Körpers mit Energie ist aber DIE Grundlage, um sicherzustellen, dass lebensnotwendige Prozesse überhaupt ablaufen können und wir die Möglichkeit haben gesund zu bleiben oder auch wieder gesund zu werden. Hier setzt die Biologische Medizin und speziell die Mitochondrientherapie an.

Nahezu jede chronische Erkrankung steht mit einer gestörten Mitochondrienfunktion im Zusammenhang.

Erkrankungen, die besonders mit einer sekundären Mitochondriopathie einhergehen sind:

  • Allergien,
  • Autoimmunerkrankungen,
  • Asthma,
  • Bluthochdruck,
  • Diabetes,
  • Infektanfälligkeit,
  • Multiorganbeschwerden,
  • koronare Herzkrankheit (KHK), Angina pectoris,
  • periphere arterielle Verschlusserkrankungen (Herzinfarkt, Gehirnschlag),
  • Störungen der Hormone und Schilddrüsenfunktion,
  • Migräne, CFS (chronisches Erschöpfungssyndrom),
  • Fibromyalgie (Muskelfaserschmerzen),
  • chronische degenerative Erkrankungen (Parkinson, Alzheimer),
  • Burn-Out und Depression sowie
  • Krebs.

Klappe zu, Affe tot: wie defekte Mitochondrien Ihre chronische Erkrankung triggern

Es ist Ihnen mittlerweile auch vollkommen klar, dass wir Energie brauchen damit wichtige Körperfunktionen einwandfrei ablaufen können. Warum aber kann ein Versagen der Energiezufuhr zu unterschiedlichen chronischen Erkrankungen führen?

Wenn die Glut im Ofen noch glimmt

Gewebe reagieren unterschiedlich auf Energiemangel, je nachdem wieviel ATP dort gebraucht wird. Muskelzellen zum Beispiel haben einen extrem hohen Verbrauch. Überlegen Sie einmal, wie eigentlich Ihr Darm arbeitet? Ihr Darm ist auf Muskelaktivität angewiesen, um die verdaute Nahrung weiter zu transportieren. Sie brauchen den ganzen Tag über Energie, damit Ihre DarmperistaltikRhythmische Kontraktionswellen der glatten Darm-Muskulatur zur Durchmischung und Fortbewegung des Speisebreis in Gang kommt und aktiv bleibt. Ein träger Verdauungstrakt führt zu Beschwerden wie Verstopfung und Blähungen.

Locker flockig und wie selbstverständlich laufen Sie täglich die Treppenstufen zu Ihrem Büro nach oben. Was aber, wenn die Mitochondrien ihren Solldienst in den Beinmuskeln nicht leisten können? Sie kommen wahnsinnig schnell aus der Puste, schnell brennen Ihnen die Oberschenkel. Ein zweites Organ, das extrem viel Energie verbraucht ist unser Gehirn. Sie können sich nicht mehr konzentrieren und sind sehr schnell müde und schlapp, wenn kein Brennstoff mehr da ist. Schlafstörungen können u. a. auch die Folge von einem Energiemangel im Gehirn sein.

Nun sind Verdauungsbeschwerden, Schlafstörungen oder Müdigkeit, Erkrankungen oder Beschwerden die sich noch vor dem sogenannten „Biologischen Schnitt“ befinden. Ein Schema, das von dem Arzt und Homöopathen Heinrich Reckeweg in seiner Homotoxinlehre (1955) aufgestellt wurde. Alle Infos darüber finden Sie im Beitrag „Warum und wie machen Gifte chronisch krank?

Aus Sicht der Biologischen Medizin ist eine erfolgreiche Therapie und fundamentale Heilung in diesen Fällen noch relativ einfach. Warum? Die Zelle selbst (Der Fisch im Aquarium) nämlich, wurde noch nicht direkt in Mitleidenschaft gezogen, sondern vorerst nur die Umgebung der Zelle: das Bindegewebe (GrundgewebeSynonym für Bindegewebe, Grundsubstanz, Zellmatrix, Gewebematrix oder Pischinger Raum: Nach Biologisch medizinischer Auffassung Drehscheibe der Information und des Stoffaustausches. „Raum“ außerhalb der Zellen. Zentrale Transitstrecke zwischen Gefäßssystem und Zelle mit wichtigen regulativen Funktionen). Die wenige Energie reicht der Zelle aus, um sich am Leben zu erhalten. Die Weiterleitung von Signalen ist allerdings blockiert, die Erzeugung von bestimmten Botenstoffen oder der Abtransport von Abfallprodukten funktioniert nicht mehr. Giftstoffe lagern sich ab und Entzündungen entstehen. Dies wiederum führt dazu, dass die angeknacksten Mitochondrien weiter angegriffen und geschwächt werden. Diese Formen der dauerhaften niederschwelligen Entzündungen nennt man silent inflammationsSynonym für chronisch stille Entzündungen. Versteckte Entzündungen im Organismus, zunächst ohne klinische Symptomatik. Beschäftigen und Beeinflussen das Immunsystem. Wichtige Trigger für chronische Erkrankungen. Sie sind im Körper der Nährboden für die Entwicklung chronischer Krankheiten.

Synonym für chronisch stille Entzündungen. Versteckte Entzündungen im Organismus, zunächst ohne klinische Symptomatik. Beschäftigen und Beeinflussen das Immunsystem. Wichtige Trigger für chronische Erkrankung

Wenn der Ofen aus ist

Schwieriger wird es, wenn diese Schwelle überschritten wird. Hartnäckige chronische Erkrankungen nach dem „Biologischen Schnitt“ entstehen. Der Energieverlust ist in diesem Fall so hoch, dass die Eigenregulation des Organismus nicht mehr gewährleistet ist. Nicht nur das umgebende Milieu ist betroffen, sondern auch die Zelle selbst. Was passiert? Möglichkeit eins: Die Zelle geht zugrunde und das Ergebnis sind degenerative Erkrankungen wie Demenz oder Parkinson. Möglichkeit zwei: Die Zelle programmiert sich um und nutzt eine andere Form der Energiegewinnung, in der kein Sauerstoff und keine Mitochondrien mehr gebraucht werden (Warburg-EffektPhänomen benannt nach Otto Heinrich Warburg. Krebszellen nutzen einen veränderten Zuckerstoffwechsel, um Energie zu gewinnen). Sie entartet, wächst unkontrolliert. Und wenn sie sich nicht durch die ApoptoseProgrammierter Zelltod, bei dem ein bestimmtes Selbstmordprogramm der Zelle aktiviert wird selbst eliminiert oder vom Immunsystem zerstört wird, entsteht Krebs.

Warum also zerstört sich die Zelle selbst, wenn sie zu wenig Energie hat? Die Hülle der Mitochondrien wird durchlässig und es gelangen Stoffe aus den Mitochondrien in das Zellinnere, die das Selbstmordprogramm, die Apoptose, der Zelle einleiten.

Die Zelle zerstört sich nicht wegen der fehlenden Energie, sondern die kaputten Mitochondrien sind der Auslöser.

Was zerstört unsere Mitochondrien?

Mitochondrien sind sensible Pflänzchen und evolutiv sind sie so gar nicht mit unserer heutigen Lebensweise einverstanden. Umweltgifte, wie z. B. Schwermetalle (Quecksilber), Lösungsmittel oder Pestizide stören die mitochondrialen Abläufe direkt durch Hemmung von EnzymenBiokatalysatoren aus Eiweiß, die zur Beschleunigung von chemischen Reaktionen beitragen. Nahezu jede Stoffwechselreaktion wird enzymatisch begleitet ,, die für die Energieproduktion verantwortlich sind. Wir sind heutzutage permanent den verschiedensten Umweltgiften ausgesetzt.

Körperlicher und psychosozialer Stress, chronische Entzündungen oder Traumata der Halswirbelsäule sind ganz große Mitochondrien-Feinde. Freie RadikaleHochreaktive Substanzen aus dem Zellstoffwechsel, welche Proteine, Enzyme und DNA durch Oxidation schädigen können und ein erhöhter oxidativer und nitrosativer Stress Oxidativer Stress bezeichnet im Allgemeinen eine Stoffwechsellage, die durch eine hohe Konzentration an reaktiven Sauerstoffverbindungen (Radikalen) gekennzeichnet ist. Nitrosativer Stress stellt eine verstärkte Form des oxidativen Stresses dar, bei der besonders aggressive Radikale entstehen ents     entstehen. Radikale sind „Elektronenräuber“, die anderen Molekülen Elektronen klauen. Dadurch gehen diese Moleküle kaputt und werden selbst zu Radikalen. Ein Teufelskreis! Lädierte Mitochondiren sind wahre Radikal-„Schleudern“! Detailliertes Wissen zu diesem Thema finden Sie in unserem Beitrag „Oxidativer und nitrosativer Stress„.

Durch ungesunde und einseitige Ernährung fehlen oft wichtige Nährstoffe und CofaktorenSubstanz, die zum Ablauf einer (bio)chemischen Reaktion beiträgt. Oftmals handelt es sich um Mikronährstoffe z.B. Kalium (K+), Natrium (Na+), Magnesium (Mg2+), Zink (Zn2+), Kupfer (Cu2+) oder Eisen (Fe2+). Cofaktoren sind Stoffe, die unsere Mitochondrien, oder genauer gesagt die in ihnen arbeitenden Enzyme als „Gehilfen“ brauchen, um effizient Energie produzieren zu können. Auch ist es wichtig, die richtigen Fette bzw. Fettsäuren (Ω-3) zu sich zu nehmen. Die Hülle der Mitochondrien, die Mitochondrienmembran, besteht nämlich zu einem großen Teil aus Lipiden. Hauptbestandteile dieser Lipide sind ungesättigte Fettsäuren. An der inneren Mitochondrienmembran findet die eigentliche Energiegewinnung statt. Ist die Membran von schlechter Qualität, leiden Stabilität und Funktion der Mitochondrien.

Unsere Mitochondrien stehen unter dem Einfluss des Erholungsnervs, dem Parasympathikus. Der Parasympathikus ist vor allem in der Nacht aktiv, wenn wir schlafen und wird vom körpereigenen HormonSignal- und Botenstoff für die Kommunikation zwischen Organen und Zellen Melatonin „am Laufen“ gehalten. Melatonin bildet sich nur in der Nacht bei Dunkelheit. Wird unser Schlaf gestört oder ist er von schlechter Qualität, können unsere Mitochondrien nicht regenerieren.

Zusammengefasst: welche Umstände zwangsläufig zum Funktionsverlust der Mitochondrien und einer sekundären Mitochondriopathie führen:

  • falsche, ungesunde Ernährung,
  • ein Mangel an Cofaktoren: Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine,
  • Umweltgifte, wie z. B. Schwermetalle, Lösungsmittel oder Pestizide,
  • Antibiotika und verschiedene Arzneimittel,
  • Stress und psychischer Druck (oxidativer und nitrosativer Stress),
  • eine instabile Halswirbelsäule oder HWS-Traumata nach Unfällen,
  • chronische Entzündungen,
  • gestörter Nachtschlaf, Schichtarbeit,
  • elektromagnetische Felder und
  • unser „normaler“ Alterungsprozess.

Raus aus dem Tief! Hoch mit den Mitochondrien!

Die mitochondriale Therapie ist eigentlich bei jeder chronischen Erkrankung unverzichtbar. Nicht umsonst kann man die mitochondriale Therapie als Knotenpunkt der Biologischen Medizin bezeichnen. Das oberste Ziel dabei ist die Regeneration der Mitochondrien, deren Vermehrung und daraus resultierend die Rückgewinnung von Energie.

Mehr Mitochondrien heißt mehr energiebringende „Kraftwerke“. Sie können die Bildung von neuen Mitochondrien aktiv stimulieren. Wird mehr Energie benötigt, werden im Körper Signale ausgesendet, die die Neubildung von Mitochondrien anregen. Ein Spitzensportler hat mehr Mitochondrien in seinen Muskeln als ein typischer „Couch-Potatoe“. Also runter vom Sofa und raus an die frische Luft! Und es kommt noch besser: Neue, gesunde Mitochondrien können mit defekten Mitochondrien sogar fusionieren und die erkrankten Bestandteile werden einfach abgeschnitten (Regeneration).  Auch gehört der Schutz der Mitochondrien zu einer erfolgreichen Therapie dazu. Belastungen und vor allem Radikalstress sollen reduziert und vermieden werden.

Diagnostisch müssen zuerst verschiedene Parameter bestimmt werden, die einen Rückschluss auf die aktuelle Produktivität Ihrer Mitochondrien zulassen, z. B. durch die Messung der Energiewährung ATP. Auch ist es essentiell, den aktuellen Status Ihres Nährstoffhaushaltes zu bestimmen. Die Mitochondriale Therapie deckt sich in vielerlei Hinsicht mit orthomolekularen Methoden. Im Beitrag „Orthomolekulare Therapie – Ein unverzichtbarer Baustein in der Biologischen Medizin“ erfahren Sie mehr darüber. Anhand der Testergebnisse können verschiedene Therapieansätze veranlasst werden. Allgemein stützen sie sich auf folgende Pfeiler:

  • eine gesunde und ausgewogene Ernährung,
  • Bewegung an der frischen Luft (Mitochondrien brauchen Sauerstoff),
  • Reduktion und Vermeiden von Stress, z. B. durch Meditation oder andere Entspannungstechniken,,
  • ein erholsamer Nachtschlaf,
  • Verringern von chemischen Belastungen sowie
  • eine speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Mikronährstofftherapie (Orthomolekulare Therapie, Ω-3 Fettsäuren).

andrino Tipp zur Mitochondrientherapie

Stress, Umweltgifte, Herde, Fehlernährung oder Bewegungsarmut. Jede erdenkliche Ursache von quasi jeder chronischen Erkrankung beeinträchtigt Ihre Mitochondrien und führt zur sekundären Mitochondriopathie. Letztendlich sind es am Ende die defekten Mitochondrien, die Zellen und Organe erkranken lassen.

Mitochondrien sind die Knotenpunkte der Biologischen Medizin!

Gehen Sie davon aus: Beinahe alle chronischen Erkrankungen sind eng mit einer Fehlfunktion Ihrer Mitochondrien verknüpft.

Mitochondrien sind hochkomplizierte Gebilde. Begeben Sie sich bitte in fachkundige Hände eines Biologischen Mediziners, der sich auf Mitochondrien-Medizin und Orthomolekulare Therapie spezialisiert hat. Er wird mit Ihnen zunächst den Status Quo Ihrer Energieleistung bestimmen und darauf aufbauend eine geeignete Therapie für Sie einleiten.

Sie wollen Ihre chronische Erkrankung wirklich besiegen? Dann sind Ihre Mitochondrien ab jetzt Ihre neuen besten Freunde. Auf andrino finden Sie auf jede Erkrankung bezogen spezielle, weiterführende Inhalte, z. B. welche mitochondrialen LabormarkerSynonym für Laborwert, Marker. Quantitatives oder qualitatives Ergebnis einer Untersuchung von Körpermaterialien (z.B. Blut, Urin), im erweiterten Sinn auch der Messung von KörperfunktionenSynonym für Laborwert, Marker. Quantitatives oder qualitatives Ergebnis einer Untersuchung von Körpermaterialien (z.B. Blut, Urin), im erweiterten Sinn auch der Messung von Körperfunktionen bei Ihrer Erkrankung besonders relevant sind (intrazelluläres ATP, Verhältnis Laktat/Pyruvat etc.).

Im Bereich Expertenwissen finden Sie darüber hinaus Antworten auf Fragen wie: Welche Prozesse laufen im Mitochondrium genau ab? Wie wird aus Nahrung Energie? Und was hat es mit diesem Radikalstress auf sich? Auch unsere andrino Buchempfehlung zum Thema liefert ihnen viele hilfreiche Details und Tipps rund um das Thema Mitochondrientherapie.

Einführung in die Biologische Medizin

Isabell Lang hat Diplom-Biologie studiert und im biomedizinischen Bereich promoviert. Sie hat etliche Jahre in der klinischen Krebsforschung gearbeitet und in Fachzeitschriften zahlreiche Artikel veröffentlicht. Sie kennt die biochemischen Zusammenhänge im Detail und kann Studien kritisch und kompetent hinterfragen. Isabell liegt es am Herzen, ihr Wissen an chronisch kranke Menschen einfach und verständlich weiterzugeben.




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