Was sind eigentlich „Schlacken“?

Bestimmt sind Sie schon einmal über den Begriff „Schlacken“ gestolpert. Unterschiedlichste Definitionen kursieren im Internet über den Terminus. Zugegeben, der Begriff klingt auch ziemlich esoterisch. Die etablierte Medizin erkennt den Begriff nicht an, wohl aber die Auswirkungen der Schlacken auf den Organismus. Dazu gehören Ablagerungen z.B. bei Atherosklerose, Arthrose, Nierensteinen, Gallensteinen oder rheumatischen Erkrankungen. Irgendwie seltsam, oder? Schauen wir uns doch einmal an, was wirklich dahinter steckt.

Was sind eigentlich „Schlacken“?

Was sind Schlacken genau?

Wie verwunderlich, dass der Begriff „Schlacken“ so einen schlechten Stand hat, alle Welt aber entschlackt und dabei positive Erlebnisse erfährt?

Bei dem Wort Schlacken handelt es sich um eine Metapher. Eigentlich kommt das Wort „Schlacke“ aus der Metallverarbeitung oder Müllverbrennung und bedeutet so viel wie „Rückstand“. Die Medizin benutzt den Begriff, um einen komplexen Sachverhalt allgemein verständlich auszudrücken. Finden Sie das seltsam? Dann denken Sie doch mal an das Wort Entzündung. Brennt da etwas in Ihrem Körper?

Mit medizinischen „Schlacken“ sind pathologischeSyn. krankhaft: Lehre von den abnormalen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen Zustände gemeint, die durch ausleitende Verfahren behoben werden können also zur Ausscheidung und in der Folge zu Leistungssteigerung führen. Der medizinische Begriff „Schlacken“ stellt daher eine sekundäre Metapher dar, die an die primäre Metapher „Entschlacken“ gebunden ist und unterschiedliche pathologische Zustände beschreibt.

Als Schlacken bezeichnet man also Ablagerungen, die in unserem Organismus vor allem im Grundgewebe entstehen, z.B. durch falsche Ernährung, Umwelt- und Genussgifte, aber auch durch den Alterungsprozess, dem wir alle unterliegen. Schlacken entstehen häufig im Zusammenhang mit freien Radikalen. Deshalb gehört zu einer richtigen Entschlackungskur auch der Einsatz von Antioxidantien.

Schwäche, Kraft- und Energielosigkeit, Überlastung, depressive Verstimmung und die Empfindung „Es geht mir schlecht“ können Ausdruck einer übermäßigen Verschlackung sein. Eine Entschlackungskur führt zu Regeneration, Stärkung, Steigerung von Lebenskraft und Energie, Entlastung, Erneuerung, Erholung und der Empfindung „Es geht mir wieder gut“.

Die Existenz von Körperschlacken ist der Schlüssel zum Verständnis der Entgiftung und somit aller ausleitenden Verfahren!

 

Welche Schlacken gibt es?

Das populärste Beispiel für Schlacken sind die Säureschlacken. Das Phänomen der Entsäuerung erfreut sich in der Gesellschaft mittlerweile großer Beliebtheit. Dabei geht es um die Regulierung des Säure-Base-Haushaltes. Diesen Begriff haben Sie mit Sicherheit bereits mehrfach gehört.

Was genau sind Säureschlacken?

Beim gesunden Menschen hat das Blut einen pH-WertKonzentration der Wasserstoff-Ionen in einer Lösung. Der pH-Wert gibt an, wie sauer oder basisch eine Lösung ist. Die Skala des pH-Werts reicht dabei von 0 (sauer) bis 14 (basisch) von 7,4. Schon geringe Abweichungen führen zu massiven Störungen im Stoffwechsel, die unter Umständen lebensbedrohlich sind. Die etablierte Medizin kennt das Phänomen der akuten Azidose [lat. Acidum = Säure] aus der Notfallmedizin. Damit es im gesunden Organismus nie zu einer akuten Übersäuerung kommt, wird der Blut pH-Wert deshalb durch umfangreiche Puffersysteme innerhalb sehr enger Grenzen zwischen 7,37 und 7,43 nahezu konstant gehalten. Für die Neutralisation werden u. a. basisch wirkende Salze oder Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Magnesium und Natrium benutzt. Die entstehenden NeutralsalzeSalze, die durch die vollständige Neutralisierung einer Säure mit einer Base entstehen werden normalerweise vollständig über Nieren, Lunge, Darm und Haut ausgeschieden. Übersteigt die Bildung von Neutralsalzen die mögliche Ausscheidung, fallen die Neutralsalze als Salzkristalle aus und werden in unterschiedlichen Geweben zwischengelagert. Die Übersäuerung des Gewebes geschieht schleichend, während der pH-Wert des Blutes weiter konstant gehalten wird. Dieser Zustand wird als latente Azidose bezeichnet.

 

Wie kommt es zu einer Übersäuerung des Körpers?

  • Durch eine vermehrte Bildung von Säuren durch „säurelastige Ernährung und Stress
  • Durch eine verminderte Neutralisation der Säuren (Mineralstoffmangel)

Da die Sanierung des Säure-Base-HaushaltesGleichgewicht von Wasserstoff- und Hydroxidionen im. Der Säure-Base-Haushalt wird zahlenmäßig durch den pH-Wert angegeben. Das Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen (Alkalien) ist von entscheidender Bedeutung für einen reibungslosen Ablauf aller Stoffwechselvorgänge in den letzten Jahren einen regelrechten Hype erfahren hat, setzten viele den Begriff Verschlackung mit Säure-Schlacken und Entsäuerung gleich. Das ist allerdings nicht ganz korrekt.

 

Welche weiteren Schlacken gibt es?

Aus Sicht der Biologischen Medizin gibt es z. B. Giftstoffschlacken. Dabei handelt es sich um Umweltgifte wie Schwermetalle, Agrargifte, Weichmacher oder Genussgifte wie Tabak. Eiweißschlacken stellen ein riesiges Problem in der heutigen Gesellschaft dar. Eiweißschlacken entstehen durch die heutige gängige einweißreiche Ernährung mit zu viel tierischem Eiweiß (Fleisch, Käse, Joghurt, Milch). Darüber hinaus kennt man Darmschlacken. Nahrungsrückstände oder Rückstände von Medikamenten behindern bei Verschlackung die optimale Nahrungsaufnahme der Darmzotten. Die Funktionalität des Darms ist somit beeinträchtigt.

Zusammenfassend können Schlacken also sein:

  • Neutralisierte Stoffwechselgifte wie Harnsäure, Milchsäure (Laktat) oder Kohlendioxid
  • OxidiertesChemische Reaktion, bei der Elektronen übertragen werden: Eine Substanz A (i.d.R. Sauerstoff) reagiert mit einer Substanz B und gibt Elektronen ab und wird dabei selbst oxidiert. Cholesterin (Ablagerungen in Blutgefäßen)
  • Eiweißverbindungen aus tierischen Produkten
  • Überbleibsel von abgestorbenen Zellen
  • Lebensmittel wie Gluten oder Milch, die durch Störungen des Darm-Milieus und undichter Schleimhautbarriere (Leaky-gut-Syndrom)ugsp: “löchriger Darm”: geschädigte Barriere der Darmschleimhaut unzureichend verstoffwechselt werden und unterschwellige Entzündungen hervorrufen oder die Bildung freier RadikaleHochreaktive Substanzen aus dem Zellstoffwechsel, welche Proteine, Enzyme und DNA schädigen können fördern
  • Umweltgifte wie Schwermetalle, Pestizide, Nahrungsgifte oder XenobiotikaKörperfremde Substanzen, die chemisch oder durch biotechnologische Verfahren hergestellt werden. Beispiele sind pharmazeutische Medikamente, Konservierungsmittel oder Geschmacksverstärker (Medikamente oder Zusatzstoffe), Genussgifte (Tabak, Alkohol, Koffein)

 

Vergiftung, Übersäuerung und Verschlackung. Wo ist der Zusammenhang?

Im Internet findet man unzählige Artikel und Definitionen über „Schlacken“. Entscheidend ist, dass Sie verstehen, dass eine Übersäuerung nicht mit einer Vergiftung gleichzusetzen ist. Sowohl eine Übersäuerung als auch eine Vergiftung allerdings „verschlacken“ den Körper.

Eine Entschlackung findet prinzipiell anders statt, als eine Entgiftung!

Während die Übersäuerung letztlich durch körperinterne Stoffwechselprodukte (z. B. Harnsäure) ausgelöst wird, wird unser Körper in erster Linie durch äußere Faktoren vergiftet (Umweltgifte). Die Übersäuerung kann durch eine Vergiftung des Körpers gefördert werden und umgekehrt. Umweltgifte greifen in mehrfacher Hinsicht in den Stoffwechsel des Körpers ein und können u. a. Mineralstoffmängel fördern. Das wiederum fördert die Übersäuerung. Eine Übersäuerung wiederum behindert die optimale Entgiftungsfähigkeit der ausleitenden Organe.

 

Wo befinden sich die Schlacken im Organismus?

Generell ist der Körper jedoch darum bemüht Schlacken dort einzulagern, wo sie den geringsten Schaden anrichten. Dazu bietet sich in erster Linie unser Bindegewebe (Grundgewebe)Synonym für Bindegewebe, Grundsubstanz, Zellmatrix, Gewebematrix oder Pischinger Raum: Nach Biologisch medizinischer Auffassung Drehscheibe der Information und des Stoffaustausches. „Raum“ außerhalb der Zellen. Zentrale Transitstrecke zwischen Gefäßssystem und Zelle mit wichtigen regulativen FunktionenSyn. Bindegewebe, Grundsubstanz, Zellmatrix, Gewebematrix oder Pischinger Raum: Nach Biologisch medizinischer Auffassung Drehscheibe der Information und des Stoffaustausches. „Raum“ außerhalb der Zellen. Zentrale Transitstrecke zwischen Gefäßssystem und Zelle mit wichtigen regulativen Funktio an. Es füllt im Körper alle Zwischenräume zwischen Knochen, Organen und Muskeln. Sind die Depots überlastet, werden auch Sehnen, Bänder, Muskeln und Gelenke als Zwischenlager genutzt.

 

Das Bindegewebe ist doch nur zum stützen da, oder?

Sicher, aber das ist längst nicht alles. Das Bindegewebe (GrundgewebeSyn. Bindegewebe, Grundsubstanz, Zellmatrix, Gewebematrix oder Pischinger Raum: Nach Biologisch medizinischer Auffassung Drehscheibe der Information und des Stoffaustausches. „Raum“ außerhalb der Zellen. Zentrale Transitstrecke zwischen Gefäßssystem und Zelle mit wichtigen regulativen Funktionen.) besteht aus Zellen und viel zellfreier Substanz, der sogenannten Matrix. Diese Grundsubstanz ist wie ein Maschenwerk. Sie beinhaltet hochpolymere Zucker-Protein-Komplexe. In das Bindegewebe hinein ragen die Endstrombahnen des Gefäßsystems, die Nervenenden sowie offene Lymphbahnen. Alle Stoffe und Informationen, die also zwischen Blutbahn, Lymphbahn oder Nervensystem und Zelle hin und her transportiert werden, müssen durch dieses Maschenwerk hindurch geleitet werden. Das Grundgewebe hat also Sieb- und Transportfunktion. Gleichzeitig können in der Grundsubstanz Nährstoffe und Wasser gespeichert werden. Die quellenden Eigenschaften des Bindegewebes sind Voraussetzung für jeglichen Transport in der Grundsubstanz.

Zu einem Ungleichgewicht zwischen An- und Abtransport im Bindegewebe kommt es dann, wenn die Zufuhr von Stoffen (Stoffwechselprodukte, Umweltgifte, Säuren) die Stoffwechsel- und Ausscheidungskapazität überfordert. Und wie könnte es anders sein, genau das passiert bei der Verschlackung des Bindegewebes.

Die Verschlackung des Bindegewebes, des Grundgewebes ist ein ganz zentraler Baustein bei der Entstehung von chronischen Erkrankungen.

Auf andrino finden Sie zu diesem weiterführende Informationen. Lesen und verstehen Sie, warum die biologischen Medizin das Bindegewebe als “Grundgewebe” bezeichnet

 

Was fördert eine Verschlackung?

Folgende Umstände führen zur Verschlackung des Bindegewebes bzw. des Grundgewebes:

  • Falsche und unpassende Ernährung
  • Überlastung der Ausleitungsorgane (Leber, Nieren, Darm, Lymphsystem)
  • Unzureichende individuelle genetisch bedingte Entgiftungsfähigkeit
  • Behinderung von entgiftenden Enzymen durch Umweltgifte und Schwermetalle
  • Stress (körperlich und psychisch)
  • Mangel von notwendigen Mikronährstoffen
  • Übersäuerung des Körpers und mangelnde Basenstatus für die Neutralisation
  • Abnahme der Entgiftungs- und Entschlackungsfähigkeit im Alter

 

Warum machen Schlacken chronisch krank?

Aus Sicht der biologischen Medizin stellen „Schlacken“ ein großes Problem dar und sind letztlich der eigentliche Grund für die Etablierung von chronischen Erkrankungen.

Solange Schlackendepots den Organismus belasten und blockieren, kann eine biologisch medizinische Therapie nie den vollen Erfolg zeigen! Entgiftung, Ausleitung und Entsäuerung stehen immer am Anfang jeder Regulationstherapie!

Warum ist das so? Ein verschlacktes Grundgewebe verliert zunehmend seine Sieb- und Transportfunktion. Nährstoffe und Sauerstoff können nicht mehr zu den Zellen gelangen, die Wasserbindungs-, Filtrations- und Signalfunktionsfähigkeit wird eingeschränkt. Das Bindegewebe „friert ein“ in seiner Blockade und verliert an Elastizität und Flexibilität. Die zunehmende Gewebeübersäuerung geht einher mit einem Anstieg von RadikalenHochreaktive Substanzen aus dem Zellstoffwechsel, welche Proteine, Enzyme und DNA durch Oxidation schädigen können und triggert Entzündungen (proinflammatorische SituationSyn: entzündungsprovozierend: Eine proinflammatorische Situation entsteht über eine Aktivierung des Immunsystems, das vermehrt Wachstumsfaktoren (Zytokine) auschüttet). Störungen des RedoxpotentialsBegriff aus der Elektrochemie: Messgröße von chemischen Redoxreaktionen. Reduktions-/Oxidationspotential eines Stoffes, gemessen unter Standardbedingungen gegen eine Standard-Referenz-Halbzelle und der Energieflüsse führen zu einem weitreichenden Energiemangel im Bindegewebe. Das Grundgewebe “erstarrt” und kann seine Funktionen nicht mehr erfüllen. Organe werden unzureichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. An dieser Stelle wird der Schalter umgelegt, degenerativeFunktionelle und/oder morphologische Veränderungen einer Zelle, eines Gewebes, eines Organs oder des gesamten Organismus, die im Vergleich zur vollen Leistungsfähigkeit eine Verschlechterung darstellen Prozesse setzen ein, chronische Erkrankungen entstehen. Die Entwicklung kann in der von Hans-Heinrich Reckeweg aufgezeigten Weise (6-Phasen-Schema der Homotoxikologie) ablaufen. Mehr zu dem Thema finden Sie in einem separaten Beitrag.

 

Woher weiß ich, ob ich verschlackt bin?

Die Verschlackung beginnt häufig mit Missempfindungen wie:

  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Chronischen Muskelschmerzen
  • Faltige Haut und Cellulite
  • Unreine Haut, Mundgeruch
  • Leichte Reizbarkeit, Angst, Depression
  • Unbeweglichkeit
  • Osteoporose
  • Karies
  • Gallen- und Nierensteine

Bluthochdruck entsteht in erster Linie durch einen Mangel an Sauerstoff an den Organzellen. Dieser ist aber oft durch ein verschlacktes Grundgewebe hervorgerufen. Eine Entschlackungskur senkt daher häufig den „krankhaft“ erhöhten Blutdruck.

Wie entschlacke ich richtig?

Jede Therapie einer chronischen Erkrankung beginnt mit einer Entgiftung, Ausleitung und der parallelen Regulation des Säure-Base-Haushaltes.Gleichgewicht von Wasserstoff- und Hydroxidionen im. Der Säure-Base-Haushalt wird zahlenmäßig durch den pH-Wert angegeben. Das Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen (Alkalien) ist von entscheidender Bedeutung für einen reibungslosen Ablauf aller Stoffwechselvorgänge

Entgiftende Maßnahmen mobilisieren toxische Stoffe im Körper, während ausleitende Maßnahmen den Transport und die Ausscheidung von Schlackenstoffen, Toxinen und anderen Giftstoffen aus dem Körper ermöglichen.

Fettlösliche Toxine werden dabei hauptsächlich über das Leber-Galle-System und das Lymphsystem ausgeschieden, wasserlösliche Toxine hingegen über die Nieren. Da das Lymphsystem aus dem Bindegewebe entspringt, können darüber Schlackenstoffe, Zelltrümmer und Eiweiße aus dem Gewebe abtransportiert werden.

Die Idee der Entschlackung und Reinigung und somit der Entlastung des Organismus besitzt eine lange Tradition mit hervorragenden kurativenSynonym für heildend, therapeutisch Ergebnissen. Bei der Entschlackung handelt es sich um therapeutische Verfahren, die den Organismus entlasten und somit zur Leistungssteigerung führen. Das Bindegewebe unterliegt einem Auf- und Abbaukreislauf von ca. 30 Tagen. In maximal 30 Tagen sind alle Zellstrukturen, in 14 Tagen das Molekularsieb erneuert (Halbwertszeit). Eine sinnvolle und gesunde Entschlackungskur sollte deshalb eine Mindestdauer von drei, besser vier Wochen aufweisen.

Folgende Maßnahmen sind variabel an die Bedürfnisse des Einzelnen anpassbar:

Entschlackende Maßnahmen: Praktische Beispiele
Ernährungsumstellung Basische Ernährung

Mindestens Bioqualität

Keine Milchprodukte

Tierische Produkte nur Weidefleisch, Eier von freilaufenden Hühnern, Käse und Milchprodukte möglichst meiden

Kaffee und schwarzen Tee meiden

Wildkräuter in Form von Salaten und Urtinkturen zum Auffüllen des Mineralstoffhaushaltes

Trinkmenge Viel Wasser trinken (idealerweise Heilwasser mit hohem Anteil an Natriumhydrogenkarbonat)

Kräutertees und Basentees

Entsäuerung Basenbäder zur unterstützenden Säureausleitung über die Haut

Basenmittel (Pulver) wie Natriumhydrogencarbonat

Bentonit oder Zeolith – zur Bindung von Säuren und Giftstoffen im Darm

Basische Körperpflege

Substanzen zur Gift-Mobilisation Heilkräuter, aber auch bestimmte Homöopathika
Ausleitende Verfahren Physikalische Verfahren über die Haut (z. B. Schröpfen, Baunscheidt-Therapie, Lymphdrainage, Trockenbürsten, Blutegelbehandlung)

Darmstimulation z. B. durch Colon-Hydro-Therapie, Einläufe oder Heilfasten

Homöopathika, die schweiß-, harn- oder galletreibende Eigenschaften besitzen

Schwermetallausleitung Bevorzugt über Chelatbildner (z. B. DMPS, DMSA) oral oder über Injektion, Knoblauch, die Aminosäuren Cystein und Cystin, Selen.
Stärkung der Entgiftungsorgane Leber: Artischocke, Mariendistel, Löwenzahn, Leberwickel

Haut: Basische Bäder, Trockenbürsten-Massagen

Niere: viel Trinken, v. a. Basen-Tees und Heilkräutertee

Lunge: frische Luft und moderate Bewegung

 

Adsorbentien im Darm Heilerde, Zeolith, medizinische Kohle, AFA-Alge, Spirulina oder Chlorella
Begleitende Maßnahmen Ausreichend Schlaf (vor Mitternacht)

Reduktion des körperlichen und psychischen Stresses

Supplementierung von Antioxidantien wie z. B. Astaxanthin, OPC, Curcumin, Sulforaphan, Aroniaprodukte, Mikroalgen etc. (über die Ernährung und vorübergehend über hochwertige Nahrungsergänzungsmittel), die antioxidativen Vitamine A,C,E, die Vitamine der B-Gruppe sowie der Inhaltsstoff der Mariendistel Silymarin.

Förderung von aktivem und passivem Schwitzen z. B. durch Saunagänge und Bewegung, ebenfalls um die Schlackenausleitung über die Haut zu fördern.

Begleitende Orthomolekulare Therapie durch Mikronährstoffe, welche Enzymsysteme in Ihrer Entgiftung stärken, die Ausleitung fördern oder chelatierend wirken.

 

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