Schlafstörungen

Guter Schlaf.
Früher, zu unserer Schulzeit, belagerte er viele von uns förmlich. Aber vielleicht gehört „Schäfchenzählen“ mittlerweile auch zu Ihrem nächtlichen Standardrepertoire? Oft ist es wie in einem schlechten Film: Man wacht nachts kurz auf, und sofort ist sie da; die Angst, nicht mehr einschlafen zu können. Sie kennen die vielen Facetten von anödender Langeweile bis „Kopfkino“ oder Angst bis zu Panikattacken. Wir wissen alle, dass ein gesunder Schlaf, der im Idealfall 6,5 bis 7,5 Stunden dauern und schon deutlich vor Mitternacht beginnen sollte, sein muss, wenn wir nicht lang- oder mittelfristig in eine chronische Erkrankung abdriften wollen. Umso mehr gilt das natürlich, wenn man bereits krank ist. Die Schlafqualität lässt sich aber in jedem Alter und in jeder Situation deutlich verbessern, wenn man`s richtig anpackt. Wenn Probleme da sind, oder Sie meinen, es seien solche, müssen Sie sich über die Tragweite klar werden und einen Plan erstellen. Wenn Sie auf der Jungfernfahrt der Titanic gewesen wären, hätten Sie doch auch einen Plan erstellt, wie Sie dem Untergang entkommen können. Warum dann nicht in einer beruflich oder privat scheinbar aussichtslosen Situation? Oftmals lohnt es sich auch, dazu professionelle Hilfe (Psychotherapeut/in) in Anspruch zu nehmen.

Schlafstörungen

Natürlich gibt es die Möglichkeit, das arme, gestresste Gehirn mit pharmazeutischem Puderzucker (Benzodiazepine, trizyklische Antidepressiva (TZA), Serotonin- Wiederaufnahmehemmer (SRI) und wie sie alle heißen) zu bestreuen, aber auf lange Sicht macht das keinen Sinn, denn: die einen provozieren als Nebenwirkung genau die Symptome, gegen die man sie eingenommen hat, die anderen führen zu einer Verminderung der zugehörigen Rezeptoren im Gehirn und können deshalb nur sehr schwer wieder abgesetzt werden, die dritten behindern die Regulationsfähigkeit des Körpers gegen andere Erkrankungen. So, oder so ähnlich werden Sie das von jedem vernünftigen Therapeuten hören. Der Erfolg mit biologischen Methoden, kommt dagegen auf leisen Sohlen und im Zeitlupentempo. Man muss sich also auf einen Langstreckenlauf begeben. Die Belohnung: Keine Nebenwirkungen, fundamentale Heilung, stabilere Psyche, höhere Leitungsfähigkeit tagsüber. Und fröhlichere Lebenspartner ☺.

Die Methoden sind vielfältig:

  • Autogenes Training, Meditation, Atem- und Entspannungsübungen
  • Die richtige abendliche Versorgung mit einer kleinen Portion von Kohlenhydraten („Spätstück“)
  • Kein schweres und/oder spätes Abendessen
  • Stärkung des Erholungsnervs Parasympathikus
  • Körperliche Tätigkeit tagsüber
  • Verminderung elektrobiologischer Belastungen
  • Pflanzliche oder homöopathische Heilmittel
  • Melatonin oder die Vorläufer
  • Kalium und Magnesium
  • Gamma Aminobuttersäure (GABA)
  • Leider auch die Einschränkung von Alkohol ☺
  • Verbesserung der Sauerstoffversorgung des Gehirns
  • Interessanterweise auch Darmsanierung und Unterstützung der Leberfunktion
  • Und, für Sie vielleicht im Moment noch vollkommen unverständlich, aber wissenschaftlich belegt ist, die Entsäuerung des gesamten Organismus.

Damit Sie jetzt nicht gleich in Ohnmacht fallen und heute Abend noch schwerer einschlafen, verlängern wir diese Liste jetzt nicht weiter. Was Sie mitnehmen sollten: die Möglichkeiten, die Schlafqualität zu verbessern sind vielfältig und immer mit einer Verbesserung der Lebensqualität insgesamt verbunden. Gerne können Sie weitere Beiträge zum Thema Schlafstörung oder den genannten Methoden lesen. Sie werden sehr schnell klarer sehen und die für Sie richtigen Methoden und Wege aufspüren. Andrino wünscht viel Erfolg dabei!

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