Was ist eigentlich ein Krankheitsherd? – Die Herdsanierung

Als Herde im medizinischen Sinn bezeichnet man Gewebe, das sich nicht in seiner Normalfunktion befindet. Meist ist dies chronisch-entzündetes oder bereits abgestorbenes Gewebe. Als „Krankheitsherd“ können diese Entzündungen „Störfeuer“ aussenden, da sie über einen langen Zeitraum im Organismus meist unbemerkt sind und Ursachen, bzw. Mit-Ursachen von ständigen Befindlichkeitsstörungen wie chronischer Müdigkeit, Verdauungsstörungen oder auch von chronischen Erkrankungen sein.

Was ist eigentlich ein Krankheitsherd? – Die Herdsanierung

Kann ich einen Krankheitsherd erkennen?

Problematisch an diesen Herden ist, dass sie in der etablierten Medizin erst dann als „Herd“ gelten, wenn in der Diagnostik (Röntgenbild) veränderte Strukturen oder in (herkömmlichen) Blut- oder Urinanalysen auffällige Werte gefunden werden. Dies ist aber bei den allermeisten Herden nicht der Fall. Erhöhte Schwermetallwerte, andere XenobiotikaKörperfremde Substanzen, die chemisch oder durch biotechnologische Verfahren hergestellt werden. Beispiele sind pharmazeutische Medikamente, Konservierungsmittel oder Geschmacksverstärker (Fremdstoffe) im Organismus, oder auch Entzündungsmarker wie RANTESRANTES (auch CCL5 genannt) ist ein entzündungsförderndes Protein, das zur Gruppe der Zytokine gehört. Zytokine regulieren u. a. das Zellwachstum. RANTES (auch CCL5 genannt) ist ein entzündungsförderndes Protein, das zur Gruppe der Zytokine gehört. Zytokine regulieren u. a. das Zellwachkönnen mit entsprechender Analytik gefunden werden. Diese sind allerdings den meisten Medizinern unbekannt bzw. werden nachhaltig nicht zur Kenntnis genommen.

Woher kommt dieser Krankheitsherd?

Auslöser für diese Entzündungen können bakterielle Infektionen oder toxische, also giftige Substanzen sein, die entweder vom Körper selbst gebildet werden (z. B. SkatoleEin Skatol ist eine chemische Verbindung, die vor allem in menschlichem und tierischem Kot vorkommt und für den typischen Geruch verantwortlich ist und IndoleEin Indol ist eine chemische Verbindung, die für den typischen Geruch von Fäkalien verantwortlich ist. Indol ist ein Teil der Aminosäure Tryptophan aus abgestorbenen, wurzelgefüllten Zähnen) oder Stoffe, die von „außen“ in den Organismus gelangen, also Schwermetalle aus Luft und Nahrungsmitteln, Umweltgifte wie Pestizide oder Insektizide, aber auch Weichmacher, PCPPhencyclidin ist eine Droge, auch als Angel Dust bekannt, und ruft Halluzinationen hervor oder Formaldehyd aus Innenräumen und vieles mehr.

Quecksilber aus Amalgamfüllungen ist eine häufig vorkommende Quelle von Schwermetallbelastungen im Organismus. Herde im Kieferbereich stellen deshalb oft die bedeutendsten Hindernisse für eine grundlegende Heilung chronischer Erkrankungen dar.

Herde können auch schlecht verheilte Narben oder Brüche, Metalle im Körper (z. B. Piercings) oder Tattoos und chronische Entzündungen z. B. im HNO-Bereich sein. Aber auch eingewachsene Fußnägel können durch eine chronische Entzündung Herdwirkung entwickeln.

Herde triggern chronische Krankheiten

Herde können auf Dauer Befindlichkeitsstörungen wie z. B. Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten, chronische Müdigkeit, Ekzeme und Hauterkrankungen, Kopfschmerzen und Migräne hervorrufen. Aber ebenfalls (Mit-)Auslöser von chronischen Erkrankungen wie z. B. rheumatoider Arthritis, Multipler Sklerose (MS), Krebserkrankungen etc. sein. Natürlich gibt es in den allermeisten Fällen nicht die eine Ursache, die zu so einer schweren Erkrankung, wie z. B. MS, führt. Jedoch sind Herde durch die chronischen Entzündungen und damit die ständige Beanspruchung des Immunsystems ein entscheidender Mitauslöser. Sie sollten deshalb unbedingt vor dem Beginn einer Therapie beseitigt werden.

Herde stellen entscheidende Regulationsblockaden im Organismus dar: Sie behindern die Tendenz zu einer Selbstheilung, die in jedem gesunden Organismus vorhanden ist.

Diese Fähigkeit – oder besser gesagt Zielorientierung – sich selbst zu heilen, ist die größte Chance, fundamental gesund zu werden. Herde blockieren diese Fähigkeit und müssen deshalb vor jeder biologischen Therapie beseitigt werden.

In vielen Fällen bessern sich etliche der Symptome bereits nach einer erfolgreichen Herdfeldsanierung. Erfahren Sie in unseren einzelnen Beiträgen mehr zu den verschiedenen Krankheitsherden und deren Sanierung.

Einführung in die Biologische Medizin

Cornelia Schielein hat Pharmazie in Erlangen studiert und war ihr ganzes aktives Berufsleben lang selbstständige Apothekerin. Im Rahmen ihrer praktischen Tätigkeit in der Apotheke ist ihr in kurzer Zeit klar geworden, dass die im Studium erlernten medizinischen und pharmakologischen Inhalte nicht ausreichen, um ihre Kunden umfassend und vollständig zu beraten. 

Durch akribisches Literaturstudium und Recherche-Tätigkeit sowie ständiges „Fragenstellen“ hat sie ihre Kenntnisse so erweitert, dass sie einen breiten Überblick über die Inhalte und Wirkungsweisen der Biologischen Medizin bekommen hat. Diese Erkenntnisse kommunikativ aufzuarbeiten und im Marketing ihrer Apotheke zu verankern, war ihr Weg, ihren Kunden Mehrwert und Perspektiven zu bieten. Heute, auch im Ruhestand immer noch neugierig hinterfragend, legt sie ihr Hauptaugenmerk auf das kritische Beurteilen von medizinischen Studien und wissenschaftlichen Veröffentlichungen.




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