Wasserstoff-Atemgastest: Unverträglichkeiten erkennen

Leiden Sie an schmerzhaften Verdauungsstörungen mit regelrechten Reizdarmsymptomen nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel? Kohlenhydratunverträglichkeiten oder auch das so genannte Overgrowth-Syndrom (SIBOSAbkürzung für „Small Intestinal Bacterial Overgrowth“. Darunter versteht man eine Fehlbesiedlung des Dünndarms durch Bakterien des Dickdarms) könnten Ihre Symptome verursachen. Um den Verdacht zu bestätigen, oder eben auch zu widerlegen, dass eine der beiden Möglichkeiten Grund für Ihre Beschwerden ist, wird leicht zugängliches Material untersucht: Ihre Atemluft. Diese spezielle Analytik wird als H2(Wasserstoff)-Atemgasanalyse bezeichnet. In folgendem Beitrag wird erklärt, wo der zu messende Wasserstoff herkommt und wie Sie erhöhte Messwerte deuten können. Sie erfahren, wie ein H2(Wasserstoff)-Atemgastest abläuft, welche Testlösungen verwendet werden und was Sie allgemein beachten müssen.

Wasserstoff-Atemgastest: Unverträglichkeiten erkennen

Unser Atem: ein offenes Buch

Die Luft, die wir ausatmen, ist eine regelrechte Informationsquelle. Schnell merken wir, wenn unser Kollege gestern beim Griechen Knoblauch gegessen hat oder unser Nachbar kurz vor dem Zaun-Gespräch eine Zigarette geraucht hat. Nicht zu vergessen, das allseits bekannte „ins Röhrchen pusten“ bei einem Alkoholtest. Viel bemerkenswerter ist jedoch, dass wir anhand unserer Atemluft auch erkennen können, ob es krankhafte Veränderungen in unserem Körper gibt. Man kann manche Krankheiten sprichwörtlich riechen, z. B. der Geruch nach Nagellackentferner (Azeton) bei ausgeprägtem Diabetes mellitus.

Bereits 1971 konnte der Nobelpreisträger Linus Pauling zeigen, dass unsere Atemluft eine Mischung aus bis zu 250 gasförmigen Substanzen ist: Sauerstoff, Kohlenstoffdioxid (CO2) oder Stickstoff sind sicher Begriffe, die jeder schon einmal gehört hat. Die Zusammensetzung der Atemluft kann ganz einfach gemessen werden, ohne jemanden röntgen oder aufschneiden zu müssen. Eine Atemgasanalyse ist also einfach, unkompliziert und nicht-invasiv.

Wasserstoff als Produkt einer gestörten Verdauung

Wasserstoff ist ein chemisches Element, genauer gesagt ein geruchloses Gas. Wir selbst bilden nüchtern und in entspanntem Zustand keinen Wasserstoff. Wo kommt er aber denn dann her, wenn wir ihn selbst gar nicht produzieren? In unserem Darm haben wir unzählige „Mitbewohner“: die Darmbakterien. Es gibt Sorten, die bevorzugt Zucker (Kohlenhydrate) „vernaschen“ und als Ergebnis entstehen CO2, kurzkettige Fettsäuren und Wasserstoff. Dabei brauchen die Bakterien keinen Sauerstoff oder auf schlau heißt das: sie haben einen anaerobenFachbegriff für sauerstoffunabhängig, Gegenteil von aerob. Stoffwechselprozesse von Zellen oder Organismen, die nur unter Ausschluß von Luft-Sauerstoff ablaufen können Stoffwechsel.

Kurz und knapp: Der gebildete Wasserstoff muss also von anaeroben Mikroorganismen in unserem Darm kommen, die Zucker verdauen bzw. vergären.

Im Normalfall befinden sich diese anaeroben Mikroorganismen in unserem Dickdarm, dem Kolon. Kurz zur Vorstellung: an unseren Magen schließt sich zuerst der Dünndarm an und darauf folgt der Dickdarm. Jetzt ist es aber so, dass Zucker bzw. Kohlenhydrate eigentlich im Dünndarm verdaut und vom Körper aufgenommen werden. Im Normalfall gelangen also keine oder nur wenige Zuckermoleküle in den Dickdarm. Das bedeutet, dass die Bakterien im Dickdarm keine Nahrung bekommen, keine „Leckerlis“ vergären können und folglich auch keinen Wasserstoff produzieren. Sie sollten sich bewusst machen:

Die Bildung von Wasserstoff ist ein wichtiger Hinweis auf eine gestörte Verdauung!

Wasserstoff ist ein Gas. Wird viel von diesem Gas gebildet, kommt es zu schmerzhaften Blähungen. Treten diese Blähungen oft nach dem Verzehr bestimmter Kohlenhydrate auf, kann das ein Indiz für eine bestimmte Unverträglichkeit sein.

Was bedeutet es, wenn meine Darmbakterien Wasserstoff produzieren?

Bei bestimmten Verdauungsstörungen kommt unverdauter Zucker mit anaeroben Bakterien in Kontakt und die stürzen sich natürlich freudig auf das Nahrungsangebot. Dabei entsteht Wasserstoff. Die berechtigte Frage an dieser Stelle: Wie kann dieser Kontakt zustande kommen? Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

Möglichkeit 1: Kohlenhydratunverträglichkeit

Es herrscht ein Überangebot von unverdautem Zucker im Dickdarm. Der Zucker kann dorthin gelangen, wenn er im Dünndarm nicht ausreichend zerkleinert bzw. zerlegt wird. Oft aufgrund von EnzymBiokatalysatoren aus Eiweiß, die zur Beschleunigung von chemischen Reaktionen beitragen. Nahezu jede Stoffwechselreaktion wird enzymatisch begleitet -Mangel oder -Störungen. Man nennt das Maldigestion. Ein anderer Fall: der betreffende Zucker wird zwar verdaut, aber nicht richtig aufgenommen. Der Fachbegriff hierfür ist Malabsorption. Es spielt dabei keine Rolle, um welchen Zucker (Fruktose, Laktose, Sorbit) es sich handelt. Nicht aufgenommene Zucker-Teile wandern vom Dünndarm weiter in den Dickdarm und werden von den anaeroben Bakterien verdaut. Man spricht allgemein von einer Kohlenhydratunverträglichkeit. Der dabei entstehende Wasserstoff gelangt vom Darm in die Blutbahn, wird innerhalb weniger Minuten in unsere Lungen transportiert und ausgeatmet. Die Menge an Wasserstoff in der Atemluft kann gemessen werden.

Möglichkeit 2: Eine Fehlbesiedlung des Dünndarms (SIBOS)

Kohlenhydrate werden im Dünndarm wie gewollt verdaut und vom Körper aufgenommen. Trotzdem kommt es zur Produktion von Wasserstoff. Wann kommt der Berg zum Prophet? Im Falle des Overgrowth-Syndroms (SIBOSAbkürzung für „Small Intestinal Bacterial Overgrowth“. Darunter versteht man eine Fehlbesiedlung des Dünndarms durch Bakterien des Dickdarms). Die anaeroben Mikroorganismen aus dem Dickdarm konnten hier in den Dünndarm einwandern und sich dort ansiedeln. Na klar, dort gibt es ja auch Zucker zum „Vernaschen“ in Hülle und Fülle. Die Bakterien aus dem Dickdarm haben im Dünndarm also einen klaren Überlebensvorteil.

Wie kann man nun zwischen Möglichkeit 1 und 2 unterscheiden?

Der Zeitpunkt der Wasserstoff-Ausatmung ist entscheidend. Beim Overgrowth-Syndrom sind die anaeroben Bakterien, die bevorzugt Zucker verstoffwechseln, in den Dünndarm eingewandert. Der Abschnitt Dünndarm kommt vor dem Dickdarm. Die Bakterien bekommen also sehr früh Zugriff auf ihre „Nahrung“, was sich in einer frühen Detektion (30 – 60 min) von Wasserstoff zeigt, im Vergleich zur Wasserstoff-Produktion bei Kohlenhydratunverträglichkeiten (90 – 120 min). Hier muss der Zucker erst einmal in den Dickdarm gelangen, um verdaut zu werden. Das nimmt mehr Zeit in Anspruch. Zeit und Zeitpunkte beziehen sich hier auf die Zeiten nach Start des Atemgas-Tests bzw. der Einnahme der Testlösung. Dazu mehr im nächsten Abschnitt.

Wie läuft ein H2-Atemtest ab?

Der Atemgastest kann ambulant in der Praxis durchgeführt werden und dauert je nach zu testenden Zeitpunkten zwischen 2 und 3 Stunden. Sie sollten aber beachten, dass es, wenn wirklich eine Intoleranz vorliegt, während oder nach dem Test zu Bauch- und Verdauungsbeschwerden kommen kann. Diese Möglichkeit sollten Sie auf jeden Fall mit einplanen.

Schritt 1: Ermitteln des Nüchternwerts

Zunächst wird eine Atemprobe in nüchternem Zustand abgegeben. Das dient als Referenz- oder Nullwert. Dafür wird in ein Teströhrchen gepustet. Es gilt zu beachten, dass der Nüchternwert eine vorgegebene Konzentration Wasserstoff nicht überschreiten darf. Ansonsten muss der Test gegebenenfalls verschoben werden.

Ist der Referenzwert unauffällig, wird eine Testlösung getrunken, die in vorgegebener Menge den Zucker enthält, auf dessen Intoleranz hin getestet werden soll:

  • Fruktose, Laktose oder Sorbit bei Verdacht auf Kohlenhydrat-Intoleranz
  • Glukose bei Verdacht auf SIBOS
  • Laktulose zur Bestimmung der orozökalen Transitzeit oder Abklärung, ob man „Non-responder“ ist

Keine Angst! Die Begriffe werden in folgenden Abschnitten erklärt.

Laktulose Abkürzung für „Small Intestinal Bacterial Overgrowth“. Darunter versteht man eine Fehlbesiedlung des Dünndarms durch Bakterien des Dickdar

Bei Verdacht auf ein Overgrowth-Syndrom wird GlukoseTraubenzucker. Wichtigster Energielieferant für den menschlichen Organismus. Baustein des Haushaltszuckers als Testzucker verwendet, weil Glukose im oberen Teil des Dünndarms sehr schnell aufgenommen wird und normalerweise erst gar nicht in den Dickdarm gelangt. Kommt es zur Produktion von Wasserstoff, zeigt das deutlich die Fehlbesiedlung des Dünndarms mit anaeroben Kolon-Bakterien an, die die Glukose noch vor der Aufnahme verdauen.

Die orozökale Transitzeit (auch Dünndarmtransitzeit genannt) beschreibt die Dauer, die die Nahrung von der Aufnahme über den Mund, durch den Dünndarm, bis in den Dickdarm braucht. Sie wird gemessen, wenn der Verdacht besteht, dass die Beweglichkeit des Darms gestört ist und es deshalb zu Verdauungsproblemen kommt. Beispielsweise Schmerzen durch häufige Verstopfung, wenn der Nahrungsbrei zu langsam weiter transportiert wird. Die verwendete Test-Substanz Laktulose ist ein Ballaststoff, der auf jeden Fall den Dickdarm erreicht, weil Laktulose im Dünndarm nicht absorbiert wird. Auch bei gesunden Menschen kommt es nach Einnahme von Laktulose unvermeidlich zur Produktion von Wasserstoff, deren Zeitpunkt man in der Atemluft nachweisen kann.

Schritt 2: Messung von Wasserstoff in der Atemluft

Nach bestimmten Zeitabschnitten werden erneut Atemproben gegeben, z. B. nach 15, 30, 60, 120 Minuten. Dies richtet sich danach, was untersucht werden soll (SIBOS oder eine Kohlenhydratunverträglichkeit). Während des Tests ist es sehr wichtig, Notizen zu Ihrem Befinden zu machen: treten Beschwerden auf? Oder fühlen Sie sich unwohl? Sie sollten sich auch nicht körperlich anstrengen, um das Ergebnis nicht zu verfälschen.

Schritt 3: Die Messwerte analysieren

Nach Auswertung der Messwerte ergibt sich ein Diagramm, in welchem die Wasserstoff-Konzentration gegen die Zeit aufgetragen ist. Meist zeigt sich bei Patienten mit SIBOS oder Kohlenhydratunverträglichkeit ein Anstieg der Wasserstoff-Konzentrations-Kurve. Klinisch relevant sind Werte, die mehr als 10 ppmEine Konzentrationsangabe: parts per million. Das bedeutet Teilchen pro einer Million Teilchen (Angabe der Konzentration) ansteigen. Zeigt sich der Anstieg bereits nach etwa 30 Minuten, ist das ein Hinweis auf eine Fehlbesiedlung des Dünndarms mit anaeroben Bakterien.

Eine wichtige Anmerkung!

Bei Verdacht auf eine hereditäre Fruktoseintoleranz, darf kein Atemgastest durchgeführt werden, in dem Fruktose als Testlösung verabreicht wird.

Bei dieser Krankheit liegt ein angeborener Mangel des Enzyms Aldolase B vor. Als Folge kann der Körper Fruktose nicht spalten. Fruktose wirkt auf solche Menschen toxisch und es kann zu Schockzuständen bis hin zum Koma kommen. Die Diagnose einer hereditären Fruktoseintoleranz kann über eine Blutuntersuchung gestellt werden, deren Kosten im Verdachtsfall von den Krankenkassen übernommen wird.

Was kostet ein H2-Atemgastest?

Die Preise variieren von Labor zu Labor. Sie müssen mit einer Spanne von etwa 20 – 40 € für den Test rechnen. Bedenken Sie auch, dass pro Test immer nur auf einen bestimmten Zucker getestet werden kann, sonst würde es zu einem verfälschten Ergebnis kommen. Bei bestehendem Verdacht auf eine Intoleranz werden die Kosten in der Regel von den Kassen getragen.

Ein Atemgastest ist meist aussagekräftiger als ein Blutzuckertest, weil die Messergebnisse nicht durch andere Vorerkrankungen wie beispielsweise Diabetes mellitus oder eine Glukoseintoleranz beeinflusst werden. Es gibt allerdings eine Ausnahme: in seltenen Fällen treten bei Patienten Beschwerden während des Atemgastests auf, obwohl in der Atemluft kein Wasserstoff nachgewiesen werden kann. Das kann zum einen daran liegen, dass der gebildete Wasserstoff von anderen MethanMethan ist eine chemische Verbindung. Ein farb- und geruchloses natürliches Gas, das auch Bestandteil von Erdgas ist-bildenden Darmbakterien weiterverarbeitet wird und nicht in die Blutbahn gelangt. Oder zum andern gibt es den Fall, dass die Kolon-Bakterien den Zucker zwar abbauen, aber dabei einfach keinen Wasserstoff bilden. Mann nennt diese Patienten auch „Non-producer“ oder „Non-responder“. Nur eine Diagnostik mittels Blutzuckermessung kann dann Aufschluss über eine Unverträglichkeit geben.

Wie kann man herausfinden, ob man eventuell ein „Non-responder“ ist?

Es wird ein Atemgastest mit der Test-Substanz Laktulose durchgeführt. Zur Erinnerung: Laktulose ist ein Ballaststoff, der in den Dickdarm und zu den Kolon-Bakterien gelangt, weil Laktulose im Dünndarm nicht aufgenommen wird. Auch bei gesunden Menschen kommt es nach Einnahme von Laktulose zur Produktion von Wasserstoff. Bei „Non-respondern“ kann zwangsläufig, selbst nach Einnahme und Vergärung der Laktulose, kein Wasserstoff gebildet werden.

Was müssen Sie bei einer Wasserstoff-Atemgasanalyse beachten?

Es gibt einige Dinge, die Sie vor Durchführung des Tests beachten müssen. Dazu zählen:

  • Die letzte Mahlzeit sollte ca. 14 Stunden zurück liegen. Trinken von stillem Wasser ist in Ordnung
  • Bedenken Sie, dass Sie keine Kaugummis oder ähnliches zu sich nehmen dürfen, da sie den Zuckeraustauschstoff Sorbit enthalten
  • Rauchen ist selbstverständlich tabu
  • Erfragen Sie die erlaubte Zahnpflege am Tag des Tests. Praxen stellen Ihnen meist spezielle Zahnpasta (ohne Sorbit) zur Verfügung. Auf Haftcremes und Mundspülung sollte verzichtet werden
  • Am Morgen des Tests können Sie normalerweise Medikamente wie gewohnt mit stillem Wasser einnehmen. Vitamine sollten Sie aber weglassen. Sprechen Sie sich auf jeden Fall mit Ihrem behandelnden Therapeuten ab
  • Am Vortag empfiehlt es sich auf stark ballaststoffreiche Lebensmittel zu verzichten
  • Je nachdem auf welchen Zucker hin getestet werden soll, ist es eventuell notwendig Obst (Fruktose) oder Milchprodukte (Laktose) zu meiden
  • Füll- und Quellstoffe, beispielsweise Flohsamen, sollten Sie schon 3 Tage vor dem Test nicht mehr zu sich nehmen
  • 2 – 4 Wochen vor der Analyse dürfen keine Antibiotika mehr eingenommen werden, weil Antibiotika die DarmfloraMikroflora im Darm. Gesamtheit der im Darm lebenden Mikroorganismen stark beeinflussen
  • Auch Darmspiegelungen oder eine Darmreinigung sollten 2 – 4 Wochen vor Testbeginn nicht stattfinden, da sich dadurch die Bakterienzusammensetzung im Dickdarm verändert

Ein geeigneter Therapeut wird Sie auf obige Vorgaben hinweisen, Sie entsprechend anleiten und eventuell auftauchende Fragen beantworten. Nach Auswertung Ihres Tests kann er mit Ihnen dann weitere Therapie-Schritte erarbeiten.

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Expertenwissen zum Thema

Einführung in die Biologische Medizin

Isabell Lang hat Diplom-Biologie studiert und im biomedizinischen Bereich promoviert. Sie hat etliche Jahre in der klinischen Krebsforschung gearbeitet und in Fachzeitschriften zahlreiche Artikel veröffentlicht. Sie kennt die biochemischen Zusammenhänge im Detail und kann Studien kritisch und kompetent hinterfragen. Isabell liegt es am Herzen, ihr Wissen an chronisch kranke Menschen einfach und verständlich weiterzugeben.




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