Was bedeutet eigentlich Stress?

Stress ist an und für sich keine Krankheit, aber Stress macht uns krank – chronisch krank! Seit Jahren ist der Zusammenhang zwischen Dauerstress, Depression und Burnout bekannt. Aber wussten Sie auch, dass Stress praktisch in jeder chronischen Erkrankung enden kann? Sogar in Diabetes Typ II oder Parkinson? Eigentlich unglaublich, oder? Stellt sich natürlich sofort die Frage, welcher Stress genau uns krank macht. Wann sind wir so gestresst, dass daraus eine ernsthafte Erkrankung wird?

Folgender Beitrag erklärt Ihnen auf anschauliche Art und Weise, was Stress auf körperlicher Ebene eigentlich bedeutet und wie Sie feststellen können, ob Stress für Ihre chronische Erkrankung eine Rolle spielt.

Was bedeutet eigentlich Stress?

Was stellen Sie sich eigentlich unter dem Begriff “Stress” vor?

Denken Sie dabei an einen Topmanager, dessen Terminkalender die nächsten drei Jahre keine freie Minute mehr zulässt? Einen Mann im Anzug und schickem Auto, dessen Mobiltelefon sein bester Gesprächspartner zu sein scheint? Was aber, wenn sich dieser Geschäftsmann gar nicht gestresst fühlt? Vielleicht hat er eine Frau zu Hause, die tagtäglich mit dem Essen auf ihn wartet. Sie arbeitet nicht, hat Zeit für Yoga und Zeit für Handarbeiten. Sie wohnt in einem schicken Loft in bester Lage, scheinbar ohne Sorgen. Trotzdem könnte sie diejenige sein, die in ein paar Jahren chronisch krank ist.

Chronisch krank durch Stress. Wie kann das sein?

Machen Sie sich bitte bewusst: Stress ist nicht allgemeingültig, Stress ist subjektiv!

Das Gleichgewicht zwischen Anforderungen und Kompetenzen eines Individuums spielt dabei eine zentrale Rolle: Ist die Balance zwischen inneren und äußeren Anforderungen und den eigenen Ressourcen ausgeglichen, empfinden wir keinen Stress. Wenn die Anforderungen jedoch schwerer wiegen als die Ressourcen, die wir entgegenhalten können, stimmt die Balance nicht.

Für jeden von uns wirken also andere Faktoren Stress-auslösend: Person A fühlt sich gestresst durch das tägliche Pendeln zur Arbeit, Person B empfindet das nächste Familienfest und die dazugehörigen Vorbereitungen als Belastung. Die Frau des Topmanagers aus unserem Beispiel fühlt sich vielleicht oft einsam. Sie kommt aus einem anderen Land. Ihr Mann hat sie auf einer Geschäftsreise kennengelernt. Sie hat in Deutschland keine sinnvolle Aufgabe. Sie schläft schlecht, weil ihr Mann bis spät in die Nacht, auch im Schlafzimmer, Nachrichten versendet. Die Ehe läuft auch nicht mehr optimal, was dem Geschäftsmann allerdings weniger auffällt. Aus Frust raucht sie sehr viel. Diese Situation und der ständige Verkehrslärm der 4-spurigen Straße unter ihrem Luxusloft lösen bei der Frau chronischen Stress aus.

Natürlich führen bestimmte Lebensweisen wie Anspannung im Beruf, Doppelbelastungen von Familie und Job, ständige Erreichbarkeit oder ein einschneidendes Lebensereignis (Trauma) mit höherer Wahrscheinlichkeit zu pathologischenSyn. krankhaft, pathogen: Lehre von den abnormalen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen Stressreaktionen im Körper. Eine allgemein anerkannte Definition des Stressbegriffs gibt es jedoch nicht.

Doch wie können wir Stress dann abgrenzen?

Stellen wir den Begriff doch einmal auf eine medizinische Grundlage, auf einen Stoffwechselprozess, der immer dann gleich abläuft, egal um welchen Stressfaktor es sich handelt.

Nüchtern betrachtet ist Stress ein biologischer Prozess: Stress ist eine im Organismus hervorgerufene biochemische Reaktion, die durch bestimmte StressorenFaktor, der Stress auslöst ausgelöst wird.

Was sind Stressoren und was genau stresst mich?

Stress nimmt der Körper auf der Ebene des Stoffwechsels nur dann wahr, wenn ein StressorFaktor, der Stress auslöst das Stresssystem aktiviert. Dieser Stress wird von uns als Belastung oder Druck empfunden. Nach Hans Seyle, dem Vater der Stressforschung, wird dieser Krankheits-begünstigende Stress als Di-Stress oder negativer Stress bezeichnet (dis: negativ, belastend). Eu-Stress oder positiver Stress hingegen sind Tätigkeiten, die uns besonders viel Spaß machen und die wir mit großer Leidenschaft ausführen (eu: positiv, stimulierend).

Als Stressoren bezeichnet man Faktoren, die Organismen oder einzelne Zellen in einen Stresszustand versetzen und eine entsprechende biochemische Reaktion auslösen.

Stressoren können von außen (exogenvon außen in den Organismus eindringend, umweltbedingt Gegenteil: endogen) oder von innen (endogenim Körperinneren entstehend, von innen kommend Gegenteil: exogen) eine Stressreaktion auslösen:

  • Endogene Stressoren gehen von der betroffenen Person selbst aus: z. B. hohe Selbsterwartung, unterdrückte Emotionen, Gefallen wollen und/oder Befürchtungen;
  • Exogene Stressoren kommen von außen durch andere Personen (Leistungsdruck und hohe Fremderwartung, Mobbing, Freizeitstress, Gewalt, etc.) oder über die Umwelt (z. B. Lärm, elektromagnetische Strahlung, Zigarettenrauch, Schichtarbeit oder exzessiver Sport);
  • Eine große Rolle spielen auch biologische oder toxische Stressfaktoren wie Hunger, Viren, Entzündungen, Schwermetalle, Tumore, reaktive Sauerstoffspezies (ROS)Toxische Formen des Sauerstoffs (Sauerstoffradikale). Spielen insbesondere beim sog. oxidativen Stress eine Rolle, Sauerstoffmangel, Alkohol oder Zahngifte.

Das ständig freiwerdende Quecksilber aus einer Amalgam-Füllung z. B., lagert sich also nicht nur im GrundgewebeSyn. Bindegewebe, Grundsubstanz, Zellmatrix, Gewebematrix oder Pischinger Raum: Nach Biologisch medizinischer Auffassung Drehscheibe der Information und des Stoffaustausches. „Raum“ außerhalb der Zellen. Zentrale Transitstrecke zwischen Gefäßssystem und Zelle mit wichtigen regulativen Funktionen. ab und zerstört Ihre MitochondrienBestandteile der Zelle, die Energie freisetzten in Form von Adenosintriphosphat durch direkte Interaktion mit den zuständigen EnzymenBiokatalysatoren aus Eiweiß, die zur Beschleunigungen von chemischen Reaktionen beiträgen. Enzyme sind unentbehrlich für unseren Stoffwechsel der Energiegewinnung. Quecksilber kann zu den gleichen biochemischen Stressreaktionen in Ihrem Körper führen, wie es beispielsweise die jahrelange Pflege eines Angehörigen tut.

Ob ein Stressor allerdings tatsächlich eine Stressreaktion auslöst, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab:

  • Intensität, Dauer und Häufigkeit des Stressors,
  • genetische Komponenten,
  • vorherige Erfahrungen im Umgang mit Stress,
  • die individuelle Bewertung des Stresses,
  • Bewältigungsstrategien bei Stress (Coping),
  • Persönlichkeitsmerkmale sowie
  • soziale Unterstützung durch Andere.

Wie immer gilt: Die Dosis macht das Gift!

Die Psychotherapie versucht über das Erlernen von Coping-Strategien Patienten zu befähigen, Erlebnisse und psychische Belastungen besser zu bewältigen. Coping (Stressbewältigung) ist daher ein ganz wichtiger Baustein der Therapie von stressbedingten Erkrankungen!

Bei stressbedingten chronischen Erkrankungen reicht das Coping allerdings nicht aus, weil die besagten stressbedingten biochemischen Prozesse leider bereits in den Zellen ihr Unwesen getrieben haben. Mechanismen, Strukturen und der zelleigene Stoffwechsel sowie das Immunsystem sind bereits so in Mitleidenschaft gezogen, dass die Erkrankung nur fundamental therapiert werden kann wenn diese Folgeschäden mitbehandelt werden.

Stress und Sympathikus-Stress

Die große Frage ist doch, was passiert im Körper, wenn ein Stressor (Di-Stress) auf Sie einwirkt. Sie wissen bereits, dass bei Stress das Stresssystem aktiviert wird.

Aber wer und was genau ist dieses Stresssystem überhaupt?

Es handelt sich dabei um eine Kaskade von biochemischen Reaktionen, die einem bestimmten Ablauf folgen. Man spricht deshalb auch von Achsen, sogenannten Stressachsen. Ein zentraler Player der Stressachse ist ein Teil des vegetativen NervensystemsSyn. autonomes Nervensystem Willentlich nicht beeinflussbares Nervensystem: Steuert lebenswichtige Prozesse wie die Atmung, Verdauung, Stoffwechsel, Ausscheidung, Körpertemperatur, Blutdruck und Herztätigkeit. Besteht aus Sympathikus (Aktivierung) und Parasympathikus (Entspannung) sowie dem Darmwandnervensystem. , der SympathikusAktivierender Teil des Autonomen Nervensystems. Prägen Sie sich an dieser Stelle schon einmal gut ein:

Jede Aktivierung des Stresssystems geht immer mit einer Aktivierung des Sympathikus einher!

Der Sympathikus und sein Gegenspieler – der ParasympathikusTeil des Autonomen Nervensystems. Erholungsnev – sind Teil des vegetativen (autonomen) Nervensystems. Das autonome Nervensystem ist willentlich nicht durch uns beeinflussbar. Der zentrale Anteil entspringt entlang des Rückenmarks im Brust- und Lendenwirbelbereich. Über ein riesiges neuronalesein Neuron (Nerv) betreffend, davon ausgehend Netzwerk (sympathische und parasympathische Nervenbahnen) ist das vegetative Nervensystem mit jedem Organ im Körper verbunden. Je nachdem ob Sympathikus oder Parasympathikus die Oberhand gewinnen, werden Lebensprozesse gebremst oder beschleunigt (z. B. Herzschlag, Verdauung oder Blutdruck). Demnach gebührt der Tag hauptsächlich dem Sympathikus, die Nacht vor allem dem Parasympathikus. Über den Sympathikus wird das Stresssystem aktiviert, über den Parasympathikus gebremst. Im Beitrag “Wie Dauerstress zu einer chronischen Erkrankung wird” erfahren Sie mehr zum Thema Stressoren und Stressachse.

Kurz, zum Verankern:

Stress = Sympathikus Dominanz
Entspannung = Parasympathikus Dominanz

Sympathikus und Parasympathikus wirken gegenteilig (antagonistisch) auf verschiedene Organe:

Organ Sympathikus Parasympathikus
Herz Herzfrequenz steigt, Herzkranzgefäße weiten sich Herzfrequenz sinkt, Herzkranzgefäße verengen sich
Blutgefäße Verengung Erweiterung
Blutdruck steigt (Verengung der Blutgefäße) sinkt (Erweiterung der Blutgefäße)
Lunge Entspannung, die Bronchien erweitern sich Kontraktion, die Bronchien verengen sich
Magen/Darm Verdauung wird gehemmt Verdauung wird gefördert
Niere verminderte Harnausscheidung Harnausscheidung
Auge Pupillen weiten sich Pupillen verengen sich
Harnblase Harnverhalten Harnentleerung

 

Ist der Stressor vorbei, wird die Stressreaktion über den Parasympathikus beendet. Dauerstress führt allerdings zu einer zunehmenden Erschöpfung der Parasympathikus-Aktivität. Irgendwann kann sich das System nicht mehr erholen. Das ist der Zeitpunkt, an dem sich chronische Erkrankungen manifestieren.

Permanente Stress-Belastungen bedingen auf Dauer ein Ungleichgewicht zwischen Sympathikus und Parasympathikus.

Warum ist diese Information so zentral wichtig für Sie?

Viele biologisch-medizinische Methoden zur Behandlung von stressbedingten Erkrankungen basieren auf der Stärkung des Parasympathikus. Alle Entspannungsverfahren wie Yoga, Klangschalentherapie, progressive Muskelentspannung, Meditation, Biofeedback, Hypnose oder die Einnahme von Melatonin aktivieren und regenerieren Ihren Erholungsnerv.

Ein ganz zentrales Instrument zur Behandlung von stressbedingten Erkrankungen ist die Stärkung des Parasympathikus.

Auf andrino erfahren Sie in Kürze mehr über das Thema Parasympathikus. Lernen Sie, mit welchen Methoden und Mitteln Sie Ihren Erholungsnerv bestmöglich aktivieren.

Wie kann ein Stressor das Stresssystem anheizen?

Exogene Stressoren, wie Lärm oder Gewalt, bedürfen einer sinnlichen Wahrnehmung, also sehen, hören, fühlen oder schmecken. Endogene Stressoren, wie Leistungsdruck oder Versagensängste, werden im Gehirn verarbeitet (neuronale Wahrnehmung). Die Verarbeitung im Gehirn ist ein ziemlich komplizierter Prozess, der über verschiedene Schaltzentralen, beispielsweise dem HypothalamusAbschnitt des Zwischenhirns, das diverse Hormone bildet und u.a. das Hunger- und Sättigungsgefühl regelt bewerkstelligt wird. Wird ein Notruf also als solcher erkannt, werden Hormone (z. B. Adrenalin und Noradrenalin oder Cortisol) freigesetzt, die dann letztendlich den Sympathikus aktivieren. Über die sympathischen Nervenbahnen breitet sich das Stresssignal dann wie ein Spinnennetz in jedes Organ und jede Zelle aus. In beiden Fällen wurde Stress also vom Stressor bis zur Zelle, über Nerven und HormoneSignal- und Botenstoff für die Kommunikation zwischen Organen und Zellen. sowie sowie über eine bestimmte Kaskade an biochemischen Reaktionen weitergeleitet (Stressachse!).

Man könnte also sagen: Mensch im Stress – Zelle im Stress.

Toxische Stressoren wie Schwermetalle oder andere Umweltgifte hingegen, sind besonders fies. Sie gehen den Weg des kleinsten Widerstandes und können Zellen und Organe einfach direkt ohne neuronale und hormonelle Verarbeitung in Stress versetzen.

Die ganze Aktivierung des Stresssystems ist natürlich eine irre komplizierte Sache, die für einen Laien kaum zu begreifen ist. Ein grundlegendes Verständnis der Prozesse, die zum Zeitpunkt Stress in Ihrem Körper ablaufen, liefert Ihnen allerdings das entscheidende Werkzeug für eine erfolgreiche Therapie. In naher Zukunft gibt Ihnen andrino einen tieferen Einblick in das Thema Stressachse.

Bitte versuchen Sie an dieser Stelle zunächst folgendes für sich mitzunehmen:

In den meisten Fällen verläuft die Aktivierung des Stresssystems in folgenden Stufen:

  1. einer sinnlichen Wahrnehmung,
  2. einer elektrischen Weiterleitung des Signals durch Nervenzellen (Neuronen) und
  3. der Ausschüttung von Stresshormonen im Körper.

Woher weiß ich, ob mein Stresssystem aktiv ist?

Wenn Sie an einer Erkrankung wie Depression, Burnout oder chronisches Erschöpfungssyndrom leiden oder Symptome zeigen wie Schlafprobleme, Müdigkeit, Erschöpfung, Tinnitus, Nervosität, Reizbarkeit oder Herzrasen, lohnt sich eine Analyse Ihrer Stressachsen auf jeden Fall. Bei chronischen Erkrankungen wie Bluthochdruck, koronare Herzerkrankung oder Diabetes mellitus Typ II sowie jeder hartnäckigen chronischen Erkrankung, v. a. bei neurodegenerativen Erkrankung kommen Sie i. d. R. therapeutisch ebenfalls nicht weiter, wenn in Ihnen ein unerkanntes, erschöpftes Stresssystem schlummert.

Denn: Chronische Erkrankungen sind in vielen Fällen stressbedingt.

Eine chronische Aktivität der Stressachse und deren biochemische Folgen auf zellulärer Ebene kann diagnostisch über sehr viele verschiedene Tests nachgewiesen werden. Ein erster, unkomplizierter und unblutiger Hinweis bietet die Messung der Herzfrequenzvariabilität (HRV). Diese EKG-basierte Methode ist für Sportler nichts Neues, aber auch Laien beginnen, sich vermehrt für dieses geniale diagnostische Tool zu interessieren. Aus diesem Grund haben mittlerweile sogar viele Hersteller von Sportuhren die Funktion der HRV-Messung integriert. Haben auch Sie eine Pulsuhr? Dann schauen Sie doch gleich mal nach! Auf andrino finden Sie demnächst ausführliche Informationen zum Thema Herzratenvariabilität.

Was sagt die HRV-Messung aus?

Die HRV ist wie ein Spiegelbild des autonomen Nervensystems. Sie gibt Informationen über die Beanspruchung des Herz-Kreislauf-Systems als Reaktion auf Belastungen. Die Herzratenvariabilität wird definiert als Variation des Zeitabstands zwischen aufeinanderfolgenden Herzschlägen in Millisekunden. Je größer die Variabilität (das heißt je unterschiedlicher die einzelnen Abstände zwischen den einzelnen Herzschlägen voneinander sind), desto besser funktioniert Ihr autonomes Nervensystem. Über das vegetative Nervensystem wird der Herzschlag in seiner Abfolge beeinflusst. Wenn die Einflussnahme von Sympathikus und Parasympathikus ausgewogen ist, entsteht eine starke Variation der Herzschlagabstände und zeigt Entlastung an. Funktioniert diese Feinsteuerung schlecht oder kaum, ist der Organismus belastet.

Unser andrino Tipp zu Stress

Raus aus der Stressspirale!

Es gibt keine allgemeingültige Definition von Stress. Deshalb sollte jeder Mensch mit einer chronischen Erkrankung Stress als Ursache oder Mitverursacher in Betracht ziehen.

Fassen wir die gelernten Erkenntnisse über Stress noch einmal zusammen:

  • Stress ist individuell und subjektiv
  • Negativer Stress (Di-Stress) heizt Ihr Stresssystem und damit den Sympathikus an
  • Über Nervenbahnen und Hormone versetzt das Stresssystem jedes einzelne Organ und jede Zelle unter Stress
  • Über pathologische biochemische Reaktionen entstehen bei Dauerstress chronische Erkrankungen
  • Stressbedingte chronische Erkrankungen werden letztlich durch ein Ungleichgewicht von Sympathikus und Parasympathikus ausgelöst. Das Autonome Nervensystem (speziell der parasympathische Teil) erschöpft dabei zunehmend
  • Der Zustand des autonomen Nervensystems kann relativ einfach über die Herzratenvariabilität (HRV) gemessen werden

Der erste Schritt sollte für Sie also sein, Ihre Stressbelastung zu messen.

Eine Langzeit-HRV-Messung bieten mittlerweile sogar einige Gesundheitszentren an. Ansonsten wäre ein biologischer Therapeut mit Fokus auf stressbedingte Erkrankungen empfehlenswert. Sollte Ihr Stresssystem überlastet oder gar erschöpft sein, müssen Sie darauf achten, dass psychologische und biochemische Methoden, wie Orthomolekulare Medizin, kombiniert werden.

Um die Stressspirale zu durchbrechen, sollten Sie:

  • Stressbewältigungsstrategien (Coping) erlernen,
  • in Erfahrung bringen, was Sie stresst und vielmehr noch, was genau Sie entspannt,
  • Ihren Parasympathikus stärken (über guten Nachtschlaf und Entspannungsverfahren) sowie
  • die biochemischen Stressfolgen auf zellulärer Ebene ausgleichen.

Beschäftigen Sie sich ausführlich mit den einzelnen Aspekten der Stress-Therapie. andrino hält Sie über erfolgreiche Therapiestrategien bei stressbedingten Erkrankungen auf dem Laufenden.

Folgende Literatur diente als Grundlage für diesen Artikel und kann Ihnen weiterführende Informationen vermitteln:,,,,

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